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Eine Frau und ein Junge betrachten Bildkarten mit Früchten und Buchstaben auf einem Tisch.Bild mit KI erstellt

In Vorarlberg sorgt ein Antrag von ÖVP und FPÖ zur Sprachförderung für Diskussionen. Die Opposition kritisiert den Vorstoß.

ÖVP und FPÖ wollen prüfen lassen, ob Eltern bei mangelnder Mitwirkung in der Sprachförderung stärker in die Pflicht genommen werden sollen.

Der Antrag liegt im Bildungsausschuss des Landtags. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die bisherigen rechtlichen Mittel genügen oder ob weitere Vorgaben gebraucht werden.

Derzeit können Verwaltungsstrafen von bis zu 440 Euro verhängt werden. Die Regierungsparteien wollen wissen, ob diese Möglichkeit genug Wirkung entfaltet.

Aus Sicht von ÖVP und FPÖ sollen Kinder bessere Deutschkenntnisse erwerben. Auch die Verantwortung der Eltern spielt dabei eine zentrale Rolle.

Grüne, NEOS und SPÖ sehen eine Verschärfung kritisch. Die Grünen verweisen auf den Ausbau der Kinderbetreuung. Die NEOS wollen zunächst abwarten, wie sich die ab Herbst geltende Mitwirkungspflicht auswirkt.

Die SPÖ lehnt den Antrag ab und sieht darin pauschale Vorwürfe gegenüber Eltern.

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