Kärntner Pendlervertreter fordert Ende des Stückelungsverbots
Christian Struger fordert nach seiner Wiederwahl als Pendlervertreter das Ende des Stückelungsverbots. Die Regelung verhindert die Kombination regionaler Klimatickets auf der Koralmbahn und belastet Pendlerinnen und Pendler mit höheren Kosten. Die Initiative wurde am 13. Mai vorgestellt.
Christian Struger verlangt die Abschaffung des Stückelungsverbots. Der Kärntner Pendlervertreter und Sprecher der Pendlerinitiative Österreich nutzt seine gestärkte Position unmittelbar für diese Forderung an die Politik.
Struger wurde einstimmig als Kärnten-Sprecher wiedergewählt und gleichzeitig in den Bundesvorstand der Pendlerinitiative Österreich gewählt. Die Pendlerinitiative vertritt bundesweit mehr als zwei Millionen Pendler.
Zentraler Kritikpunkt ist das geltende Stückelungsverbot. Es verhindert die Kombination zweier regionaler Klimatickets aus Kärnten und der Steiermark für die durchgehende Fahrt auf der Koralmbahn.
Pendlerinnen und Pendler müssen trotz Bezahlung beider Ticketanteile mit einem formal ungültigen Fahrschein rechnen. Sie weichen deshalb auf teurere Einzeltickets oder Zusatztarife aus.
Struger bezeichnet das Verbot als aus der Zeit gefallen. Es trenne Lebensräume durch das Tarifsystem, bestrafe treue Fahrgäste und behindere den Umstieg vom Auto auf die Bahn.
Er unterstützt die Kärntner Landesregierung im Einsatz gegen diese Regelung. Die Forderung wurde am 13. Mai präsentiert.
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