Pflegenahversorgung in Kärnten: 119 von 132 Gemeinden dabei, nur Bezirk St. Veit ohne Anklang
Kärnten hat die Pflegenahversorgung in 119 von 132 Gemeinden etabliert. Der Bezirk St. Veit an der Glan ist der einzige ohne flächendeckende Teilnahme. Das Modell begleitete in 16 Monaten rund 9000 Menschen.
119 von 132 Gemeinden in Kärnten nehmen an der Pflegenahversorgung teil. Der Bezirk St. Veit an der Glan bleibt dabei die einzige Ausnahme ohne flächendeckende Versorgung.
In den vergangenen 16 Monaten begleiteten die Pflegenahversorger rund 9000 Menschen. Dabei führten sie etwa 119.000 Interventionen durch, darunter Beratungen zu Pflegeangeboten, Unterstützung bei Anträgen und Nachschau-Besuche. Pflegenahversorgerinnen und ein Pflegenahversorger sind in den teilnehmenden Gemeinden im Einsatz. Über 600 Freiwillige ergänzen das Angebot mit Besuchsdiensten, Fahrdiensten und Alltagsbegleitungen.
Das Land Kärnten investiert 2026 insgesamt 3,2 Millionen Euro aus dem Pflegefonds in das Modell. Die Kommunen werden dadurch um 1,6 Millionen Euro entlastet.
Zuletzt erreichte der Bezirk Spittal an der Drau die vollständige Abdeckung. Damit sind alle Bezirke mit Ausnahme von St. Veit an der Glan flächendeckend versorgt.
Friesach und Metnitz stehen vor dem Start der Pflegenahversorgung. Gespräche mit den Statutarstädten Klagenfurt und Villach laufen für angepasste Modelle.
Deine Meinung zu diesem Artikel?
Beitrag melden
Wähle einen Grund aus und beschreibe, was nicht passt oder neu dazugekommen ist.
Foto oder Video senden
Sende der Redaktion ergänzende Bilder oder ein Video zum Beitrag. Videos werden in der Redaktion geprüft und nicht automatisch veröffentlicht.




Kommentare
Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.
Zum Kommentieren bitte die Nachrichten.jetzt App verwenden.
Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.
Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.