Bosrucktunnel bleibt im ÖBB-Rahmenplan mit Planungslücke
Der ÖBB-Rahmenplan 2027–2032 sichert in der Steiermark mehrere Bahnprojekte. Beim geplanten Bosrucktunnel fehlen Planungsgelder ab 2029 bis 2033.
Der neue ÖBB-Rahmenplan 2027–2032 sichert in der Steiermark mehrere Schienenprojekte. Dazu zählen der Semmering-Basistunnel mit Fertigstellung 2029, der zweigleisige Ausbau zwischen Werndorf und Spielfeld-Straß bis 2039 sowie die Attraktivierung der Radkersburgerbahn bis 2036.
Verkehrslandesrätin Claudia Holzer sieht bei diesen Vorhaben positive Entwicklungen. Sie betont die Kontinuität im Vergleich zum vorherigen Planungszeitraum.
Beim Neubau des Bosrucktunnels besteht jedoch eine Lücke. Das Trassenauswahlverfahren läuft derzeit. Planungsmittel sind ab 2029 vorerst nicht vorgesehen und erst ab 2033 wieder eingeplant.
Holzer kündigt an, sich für durchgehende Mittel einzusetzen. Sie will erreichen, dass die Finanzierung für den Tunnelbau lückenlos fortgesetzt wird.
Die Pyhrn-Schober-Achse gilt als wichtige Alpenquerung. Der bestehende Bosrucktunnel aus dem Jahr 1906 mit seinen Rampen stellt einen Engpass dar.
Holzer fordert Nachdruck bei der Realisierung des neuen Tunnels. Sie verweist auf die Bedeutung einer leistungsfähigen Querung für die Regionen beiderseits der Alpen.
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