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Junge Frau mit Down-Syndrom sitzt aufmerksam in einem Konferenzraum während einer Tagung.Bild mit KI erstellt

Bei einer Tagung in Graz wurden Praxisbeispiele für die Beschäftigung von Menschen mit Lernschwierigkeiten im ersten Arbeitsmarkt vorgestellt. Vertreter forderten bessere gesetzliche und finanzielle Rahmenbedingungen.

In Graz wurden am 17. Juni erfolgreiche Modelle für die Integration von Menschen mit Lernschwierigkeiten in den ersten Arbeitsmarkt präsentiert.

Die Tagung „Inklusive Arbeit – Drei Perspektiven“ zeigte konkrete Beispiele aus einem Kindergarten in Hart bei Graz und bei der U.M.S. Friedhofsservice und Grabpflege GmbH.

Seit 2018 führt das Projekt „inArbeit“ von Jugend am Werk dazu, dass 25 Personen mit Lernschwierigkeiten reguläre Beschäftigungsverhältnisse im ersten Arbeitsmarkt aufnehmen konnten.

In der Steiermark arbeiten derzeit rund 4.000 Menschen mit Behinderung in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Sie erhalten dort ein Taschengeld und sind sozialversicherungsrechtlich nicht abgesichert.

Siegfried Suppan von der steirischen Behindertenanwaltschaft und Vertreter von People First Steiermark betonten die Notwendigkeit zusätzlicher gesetzlicher und finanzieller Rahmenbedingungen.

Die Veranstaltung wurde von Siegfried Suppan gemeinsam mit People First Steiermark organisiert.

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