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Feuerwehrmann in Schutzkleidung löscht Waldbrand mit Wasserschlauch zwischen BäumenBild mit KI erstellt

Grazer Berufsfeuerwehr meldet steigende Einsätze durch Waldbrände und Vegetationsfeuer sowie Bedarf an Modernisierungen in Graz.

Die Berufsfeuerwehr Graz blickt auf ein intensives Jahr zurück. 2025 wurden insgesamt 6.505 Einsätze gezählt. Dabei retteten die Einsatzkräfte 716 Menschen und bewahrten Sachwerte im Ausmaß von rund 2,6 Millionen Euro.

Bei einer Pressekonferenz auf der Feuerwache Süd zogen Stadtrat Manfred Eber und Branddirektor Gernot Ranftl Bilanz. Die Aufgaben der Feuerwehr reichen längst über klassische Brände hinaus. Besonders technische Hilfeleistungen, Tierrettungen, Unwettereinsätze und Katastrophenschutz prägen den Alltag zunehmend.

Von den 6.505 Einsätzen betrafen 2.446 Brände inklusive Brandmeldealarmierungen. In 4.059 Fällen ging es um technische Hilfeleistungen. Dazu kamen 1.513 Tierrettungen und 220 Unwettereinsätze.

Durch Starkregen, lokale Überflutungen, Sturmereignisse und längere Trockenphasen verändern sich die Anforderungen an die Feuerwehr. Auch Wald- und Vegetationsbrände rücken stärker in den Fokus. Besonders bewaldete Bereiche am Stadtrand können bei Trockenheit gefährdet sein.

Bei einer Waldbrandübung zeigte sich laut Feuerwehr, dass die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen funktioniert. Gleichzeitig gibt es Verbesserungsmöglichkeiten bei der Ausrüstung für schwer zugängliches Gelände. Genannt wurden etwa geländegängige Löschfahrzeuge und der verstärkte Einsatz von Drohnen zur Erkundung.

Ein wichtiger Standort bleibt die Feuerwache Süd. Dort finden Grundausbildung und Führungskräfteschulungen statt. Die Stadt will den Standort in den kommenden Jahren weiterentwickeln. Außerdem ist dort ein gemeinsames Katastrophenschutzlager mit mehreren Einsatzorganisationen geplant.

In den vergangenen Jahren investierte Graz bereits in neue Löschfahrzeuge, Drehleiterfahrzeuge, ein Bootshaus an der Mur und ein Jetboot. Dadurch soll die Feuerwehr bei Bränden, Menschenrettungen, Unwettern und Wasserrettungen besser aufgestellt sein.

Eber machte deutlich, dass Investitionen in die Feuerwehr notwendig seien. Ranftl verwies darauf, dass eine wachsende Stadt auch eine Feuerwehr brauche, die mitwächst.

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