Mehr Nachrichten.jetzt bei Google sehen
Baustelle eines mehrstöckigen Gebäudes mit Gerüst und Erdhaufen vor See und BergenBild mit KI erstellt

Über die SAPPL 51 GmbH in Millstatt am See wurde ein Konkursverfahren eröffnet. Die Verbindlichkeiten werden mit rund 967.220 Euro angegeben, betroffen sind 12 Gläubiger.

Über das Vermögen der SAPPL 51 GmbH mit Sitz in Sappl 51 in 9872 Millstatt am See wurde am Landesgericht Klagenfurt ein Insolvenzverfahren eröffnet. Nach Angaben des Alpenländischen Kreditorenverbandes handelt es sich um ein Konkursverfahren.

Die Verbindlichkeiten werden im Antrag mit rund 967.220 Euro beziffert. Betroffen sind 12 Gläubiger. Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer gibt es laut Angaben keine. Als Geschäftsführer ist Ing. Wolfgang Mitter tätig.

Projektgesellschaft für Bauträgerprojekt

Die SAPPL 51 GmbH wurde 2020 gegründet. Sie ist eine Projektgesellschaft. Für ein Bauträgerprojekt an der Adresse Sappl 51 in Millstatt am See wurde ein bestehendes Gebäude angekauft. Dieses Gebäude sollte generalsaniert werden. Geplant waren acht Wohneinheiten und Carports.

Im Antrag wird nicht dargelegt, ob das Unternehmen fortgeführt wird oder nicht. Ebenso ist nicht bekannt, ob ein Sanierungsplan beabsichtigt ist.

Alpenländischer Kreditorenverband

Keine Kaufverträge abgeschlossen

Zu den Ursachen heißt es im Antrag: „Der Verkaufsstart der Wohneinheiten erfolgte im November 2025. Trotz zahlreicher Anfragen von Kaufinteressenten, die zu einigen Besichtigungen führten, konnte aber bis Ende März 2026 kein Abschluss eines Kaufvertrages erreicht werden. Grund war einerseits die Unsicherheit durch die aktuelle geopolitische Situation: Man weiß nicht, wohin sich der Markt entwickelt – demzufolge werden Investitionen zurückgehalten. Aber andererseits auch der schwer zu vermittelndem Eindruck, dass, als Ergebnis nach einer Sanierung des in die Jahre gekommenen Landhauses alten Stils, ein neuwertiges ansprechendes Haus entsteht. Daher die Überlegung der Schuldnerin eine Generalsanierung mit Hilfe der Bank vorzuziehen. Vorerst stellte dies eine Bank in Aussicht, forderte aber gleichzeitig die Aufbringung von weiterem Eigenkapital. Letztlich wurde die Finanzierung jedoch seitens der Bank abgelehnt.“

Über den AKV können Gläubigerinnen und Gläubiger ab sofort ihre Forderungen einreichen.

Lass Deine Reaktion da

Kommentare

Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.

In der App mitdiskutieren

Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.

Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.

Beitrag in der App öffnen

Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.