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Solidarität nach Online-Kritik an Villacher Amtsmitarbeiter
Mitarbeiter in oranger Warnjacke beim Essen eines Burgers in einem Fast-Food-Restaurant.

Nach Online-Kritik an einem Villacher Magistratsmitarbeiter wegen seiner Mittagspause bei McDonald’s äußert sich Bürgermeister Günther Albel und löst eine Welle der Solidarität aus.

Ein Nutzer kritisierte auf der Plattform „Augen auf“ einen Mitarbeiter des Villacher Magistrats, der seine Mittagspause in einem Fast-Food-Restaurant verbrachte. Die Beschwerde sorgte in der Stadt für Kopfschütteln.

Bürgermeister Günther Albel reagierte umgehend per Facebook-Reel auf die Vorhaltung. Er betonte, dass viele Beschäftigte im Außendienst tätig seien und ihre Pause dort einlegen, wo es für sie passend sei.

„Ob jemand seine Pause im Burger-Lokal, im Gasthaus, im Café oder beim Würstelstand verbringt, geht meiner Meinung nach niemanden etwas an“, schrieb Albel. Er bezeichnete das öffentliche „Vernadern“ als unangebracht.

Ein Villacher Gastronom setzte ein Zeichen der Solidarität und löste damit weitere zustimmende Reaktionen aus. Viele Nutzerinnen und Nutzer äußerten Verärgerung über die ursprüngliche Kritik.

Albel rief dazu auf, sich stattdessen über die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt zu freuen, die täglich für Villach arbeiten.

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