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Lehrerin hilft Jungen beim Schreiben in einem Klassenzimmer der SommerschuleBild mit KI erstellt

In Kärnten müssen erstmals 761 Schüler aus Deutschförderklassen verpflichtend die Sommerschule besuchen. Bei Fernbleiben drohen Erziehungsberechtigten Strafen bis 1000 Euro.

Erstmals gilt in Kärnten die Pflicht zur Sommerschule für Schüler, die derzeit Deutschförderklassen besuchen. Betroffen sind 761 außerordentliche Schüler. Die Maßnahme zielt auf die Verbesserung der Deutschkenntnisse ab.

Die Sommerschule findet in den letzten beiden Ferienwochen statt. Pflichtteilnehmer und freiwillig Angemeldete werden gemeinsam unterrichtet. Bisher haben sich 3236 Schüler freiwillig angemeldet.

Die Anmeldung erfolgt automatisch über die jeweilige Stammschule. Eltern erhalten lediglich eine Mitteilung. Ein Urlaubsaufenthalt gilt nicht als Entschuldigungsgrund.

Bei unentschuldigtem Fernbleiben drohen Verwaltungsstrafen gegen die Erziehungsberechtigten. Diese können bis zu 1000 Euro betragen. Die Sanktionen ergeben sich aus dem Schulpflichtgesetz.

Die Bildungsdirektion Kärnten plant derzeit 75 Standorte. Ausreichend Lehrkräfte stehen zur Verfügung: 270 Studierende und 267 Lehrpersonen haben sich gemeldet. Die Anmeldung ist bis zum Zeugnistag möglich.

Ein sogenannter Buddy begleitet die Lehrkräfte freiwillig. Wer ebenfalls Buddy werden möchte, kann sich an der eigenen Schule melden.

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