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Vier Personen beim Spatenstich auf einer Baustelle mit Schaufeln in den HändenBild mit KI erstellt

In der Keplergasse in Wien-Favoriten entsteht ein neues Sicherheitszentrum für mehrere Polizei- und Ermittlungseinheiten. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2028 vorgesehen.

In Wien-Favoriten wurde am 1. Juni 2026 der Spatenstich für das neue Sicherheitszentrum in der Keplergasse gesetzt. Der Neubau soll die Polizeiinfrastruktur im Bezirk erweitern und künftig mehrere Dienstbereiche an einem Standort bündeln.

Das Gebäude entsteht in der Keplergasse 10 und umfasst sechs Geschosse. Die Gesamtfläche beträgt rund 2.100 Quadratmeter. Der Betrieb soll nach derzeitiger Planung Anfang 2028 starten.

Geplant ist ein Standort für eine Polizeiinspektion sowie für Ermittlungseinheiten des Landeskriminalamts und des Landesamts für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung. Zusätzlich werden Bereitschaftsräume für Einsatzkräfte eingerichtet.

Bei der Auftaktveranstaltung nahmen Innenminister Gerhard Karner, Gemeinderat Marcus Schober, der Wiener Landespolizeivizepräsident Franz Eigner und Christine Dornaus von der ARE Austrian Real Estate teil. Sie hoben die Bedeutung des Projekts für die künftigen Arbeitsbedingungen der Polizistinnen und Polizisten hervor.

Karner verwies auf Investitionen in moderne Infrastruktur und personelle Stärkung. Das neue Sicherheitszentrum soll unter zeitgemäßen Bedingungen zur Sicherheit in Favoriten und Wien beitragen.

Marcus Schober sprach in Vertretung des Wiener Bürgermeisters von einem gemeinsamen Zeichen für mehr Sicherheit in Wien. Das Projekt soll die Präsenz vor Ort stärken und bessere Rahmenbedingungen für die Polizeiarbeit schaffen.

Landespolizeivizepräsident Franz Eigner betonte das geplante Raum- und Funktionskonzept. Die neue Dienststelle soll großzügig, funktionell und technisch zeitgemäß ausgeführt werden.

Die ARE Austrian Real Estate realisiert den Neubau gemeinsam mit dem Bundesministerium für Inneres. Das Gebäude wird in Holz-Hybrid-Bauweise errichtet. Vorgesehen sind außerdem begrünte Fassaden, Regenwassernutzung und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

Aktuell ist die Polizeiinspektion Keplergasse in der Columbusgasse untergebracht. Der frühere Standort war baulich nicht mehr geeignet und erfüllte wegen fehlender Barrierefreiheit nicht mehr die Anforderungen an ein zeitgemäßes Amtsgebäude.

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