Mehr Nachrichten.jetzt bei Google sehen
Eine brennende weiße Kerze mit heller Flamme in dunkler UmgebungBild mit KI erstellt

Auf der A2 zwischen Völkermarkt West und Ost prallte ein italienischer Sattelzug in einen Absicherungs-Lkw. Ein Mann starb noch an der Unfallstelle, zwei weitere Personen wurden schwer verletzt.

Am 29. Juni 2026 waren Mitarbeiter der ASFINAG im Böschungsbereich der Südautobahn A2 mit Mäharbeiten beschäftigt. Der betroffene Abschnitt lag zwischen den Ab- und Auffahrten Völkermarkt West und Völkermarkt Ost in Fahrtrichtung Wien.

Sattelzug prallte in Absicherungs-Lkw

Für die Arbeiten kamen ein Unimog mit Mäheinrichtung, direkt dahinter eine Straßenkehrmaschine und als letztes Fahrzeug ein Absicherungs-Lkw mit Aufprallschutz zum Einsatz.

Gegen 14:00 Uhr kollidierte aus bislang unbekannter Ursache ein italienischer Sattelzug mit dem Heck des Absicherungs-Lkw. Durch den Aufprall wurde der Absicherungs-Lkw gegen die Straßenkehrmaschine gedrückt. Diese wurde wiederum gegen das Heck des Mähfahrzeuges geschoben.

Ein Toter und zwei Schwerverletzte

Der Lenker des Sattelzugs, ein 47-jähriger italienischer Berufskraftfahrer, wurde durch die Wucht des Aufpralls im Führerhaus eingeklemmt. Die Feuerwehr musste ihn schwer verletzt befreien.

Nach der notärztlichen Erstversorgung flog der Rettungshubschrauber C11 den Mann in das Klinikum Klagenfurt.

Für den Lenker des Absicherungs-Lkw, einen 42-jährigen Mann aus dem Bezirk Klagenfurt-Land, kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle.

Auch der Lenker der Straßenkehrmaschine erlitt schwere Verletzungen. Nach der medizinischen Erstversorgung kam er in das UKH Klagenfurt. Die Insassen des Mähfahrzeuges wurden nicht verletzt.

A2 weiterhin gesperrt

Für die Erhebung des Unfallherganges sowie für die Bergungs- und Aufräumarbeiten bleibt die A2 in diesem Bereich noch gesperrt. Der Verkehr wird durch das Stadtgebiet von Völkermarkt geführt.

85 Einsatzkräfte der Feuerwehr

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Völkermarkt, Poggersdorf, Griffen und St. Andrä im Lavanttal mit 15 Fahrzeugen und 85 Einsatzkräften.

Außerdem waren der Streckendienst der ASFINAG, der ÖAMTC-Rettungshubschrauber C11 sowie mehrere Fahrzeuge und Sanitäter des Roten Kreuzes vor Ort.

Der genaue Unfallhergang ist weiterhin völlig unklar. Die Ermittlungen übernimmt die Autobahnpolizeiinspektion Wolfsberg.

Deine Meinung zu diesem Artikel?

Kommentare

Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.

In der App mitdiskutieren

Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.

Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.

Beitrag in der App öffnen

Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.