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Weißes Fiakerpferd trinkt aus einem Eimer Wasser auf einer Straße in WienBild mit KI erstellt

VGT fordert in Wien ein Fahrverbot für Fiakerpferde ab 30 Grad Hitze. Die bestehende Grenze von 35 Grad gilt als unzureichend.

Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) erneuert seine Forderung nach einem Einsatzverbot für Fiakerpferde in Wien bei Temperaturen über 30 Grad.

Die aktuelle Regelung ab 35 Grad reiche nicht aus, da die Tiere bereits zuvor Lufttemperaturen bis 38 Grad und Bodentemperaturen um 50 Grad ausgesetzt seien.

VGT-Campaigner Georg Prinz kritisierte, dass die Pferde an heißen Tagen in die Stadt fahren müssten, obwohl die 35-Grad-Grenze voraussichtlich überschritten werde und die Kutschen anschließend bei Höchsttemperaturen heimfahren.

Der Verein verlangt neben der Absenkung der Grenze auf 30 Grad auch Schattenplätze an allen Standorten sowie eine Temperaturmessung direkt vor Ort.

Die Tierschutzsprecherin der Wiener Grünen sprach sich ebenfalls für ein Verbot von Fiakerfahrten ab 30 Grad aus.

Die Fiakerbetriebe halten sich an die gesetzliche Grenze von 35 Grad und fahren in der Praxis oft bereits bei 34 Grad heim, wie Unternehmer Wolfgang Fasching betonte.

An heißen Tagen verbrauchen die Pferde bis zu 120 Liter Wasser.

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