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Zuschauerin mit hochgestecktem Haar beobachtet Schauspieler auf einer Theaterbühne während einer AufführungBild mit KI erstellt

Wien beendet ab September die Mehrjahresförderungen im Kulturbereich und vergibt künftig nur einjährige Verträge. Die IG Freie Theaterarbeit kritisiert den Verlust an Planbarkeit für die freie Szene.

Die Stadt Wien stellt ab September die bisher übliche Praxis der Mehrjahresförderungen für Kulturbetriebe ein. Künftig werden Förderverträge nur noch für ein Jahr abgeschlossen. Förderungen über mehrere Jahre hinweg bleiben ausschließlich absoluten und stark gerechtfertigten Sonderfällen vorbehalten.

Die Änderung der Förderrichtlinien gilt ab 1. September. Grund dafür sind Sparmaßnahmen. Der Gemeinderat soll die neuen Regelungen noch im Juni beschließen.

Die IG Freie Theaterarbeit sieht in der Umstellung ein fatales Rollback für die freie Szene. Die einjährigen Verträge nehmen den Betrieben essenzielle Planbarkeit.

Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler bedauert die Änderung. Sie hofft auf eine baldige Rückkehr zu mehrjährigen Förderungen.

Die neuen Richtlinien betreffen vor allem die freie darstellende Szene und andere Kulturbetriebe, die bisher auf langfristige Zusagen zählen konnten.

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