Wiener Polizei ermittelt 14 Jugendliche bei Raubdelikten
Bild mit KI erstellt Nach einer Serie von Raubdelikten in Wien-Döbling und Penzing hat das Landeskriminalamt Wien 14 Beschuldigte ausgeforscht. Die Opfer waren minderjährig, sieben strafmündige Jugendliche kamen in Haft.
Beamte des Landeskriminalamtes Wien, Ermittlungsbereich Raub, Gruppe Schalek, konnten innerhalb weniger Wochen 15 Raubdelikte aufklären. Insgesamt wurden dazu 14 Beschuldigte ausgeforscht.
Seit Mitte März 2026 wurden mehrere Raubdelikte im Bereich Döbling sowie ein weiterer Fall in Penzing verübt. 14 Taten betrafen Döbling, eine weitere Penzing. Die Vorfälle spielten sich größtenteils im Nahbereich von Schulen oder Bahnhöfen ab.
Die Vorgehensweise war laut Polizei weitgehend ähnlich. Die Tatverdächtigen sollen meist in Kleingruppen unterwegs gewesen sein und ausschließlich minderjährige Opfer angesprochen haben. Anschließend sollen sie Bargeld, Kleidungsstücke oder andere Wertgegenstände verlangt haben.
Wenn die Opfer der Aufforderung nicht nachkamen wurde teils erhebliche Gewalt durch Faustschläge oder Fußtritte angewendet.
Polizei
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um bereits polizeilich bekannte Intensivtäter mit teils erheblichen Vorstrafen. Elf der Jugendlichen sind strafmündig und zwischen 14 und 17 Jahre alt. Drei weitere Beschuldigte sind 12 und 13 Jahre alt und damit strafunmündig.
Die Beschuldigten weisen laut Polizei Migrationshintergrund auf. Der überwiegende Teil besitzt eine afghanische oder syrische Staatsangehörigkeit. Drei Tatverdächtige sind österreichische Staatsbürger.
Sieben strafmündige Jugendliche wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien festgenommen und anschließend in eine Justizanstalt gebracht.
Die weiteren Ermittlungen der Kriminalbeamten laufen. Hintergrund ist, dass einzelne Tatverdächtige teilweise für zahlreiche weitere strafrechtliche Delikte verantwortlich sein sollen.
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