343 Regionalprojekte: Rund 41 Millionen Euro förderfähige Kosten
Die Kärntner Landesregierung behandelte den Halbjahresbericht zu 343 Regionalprojekten. 207 laufen, 47 sind abgeschlossen, 89 in Planung.
Der Umsetzungsstand der regionalen Arbeitsprogramme 2026 stand am 15. Juli auf der Tagesordnung der Kärntner Landesregierung. Regionalentwicklungsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber legte dazu einen Halbjahresbericht vor.
Die Arbeitsprogramme umfassen derzeit 343 Projekte. Davon laufen 207 bereits, 47 sind abgeschlossen und 89 weitere befinden sich in Planung.
Förderfähige Kosten und Fördermittel
Die förderfähigen Kosten der 2026 bereits abgeschlossenen und in Umsetzung befindlichen Projekte belaufen sich laut Gruber auf rund 41 Millionen Euro. Dafür werden rund 25,6 Millionen Euro aus verschiedenen Förderprogrammen eingesetzt, darunter LEADER sowie die Orts- und Regionalentwicklung des Landes.
Nach Angaben Grubers löst jeder Förder-Euro, der in die Regionen investiert wird, rund 1,77 Euro an förderfähigen Kosten aus.
Sieben Regionen und neue Schwerpunkte
Seit dem Inkrafttreten des Kärntner Regionalentwicklungsgesetzes im März 2023 sind die regionalen Arbeitsprogramme das zentrale Steuerungsinstrument der Regionalentwicklung. Sie sollen die nachhaltige und proaktive Entwicklung der sieben Kärntner Regionen als Lebens-, Wirtschafts-, Arbeits- und Bildungsräume unterstützen.
Zu den Schwerpunkten des Landes zählen 2026 die Orts- und Stadtkernbelebung, die Leerstandaktivierung sowie die Regionalen Entwicklungsbilder. Der 2025 entlang des Koralmbahnkorridors gestartete Prozess wird heuer auf Mittel- und Oberkärnten ausgeweitet.
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