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Bauarbeiter in Schutzkleidung auf einem großen Bewehrungsrost einer Baustelle mit Betonmischer und Kran

Die IIG setzte 2025 Bauprojekte im Umfang von 68,9 Millionen Euro um und übergab rund 500 Wohneinheiten.

Die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) setzte 2025 Bauprojekte mit einem Volumen von 68,9 Millionen Euro um. Davon entfielen 27,9 Millionen Euro auf Neubauten, 25,9 Millionen Euro auf Sanierung und Instandhaltung, 8,8 Millionen Euro auf Wohnungssanierungen sowie 6,3 Millionen Euro auf das Bauvolumen der Innsbrucker Immobilien Service GmbH (IISG). Mehr als 90 Prozent der Aufträge gingen an regionale Lieferanten.

Fertiggestellt wurden 17 geförderte Mietwohnungen in der Wiesengasse 19b, 50 geförderte Miet- und Eigentumswohnungen in der Wohnanlage Am Bichl III sowie 173 Wohnplätze für Studierende und Lehrende im Gästehaus GreenINN in der Karmelitergasse. Im Dezember 2025 wurde zudem ein generalsaniertes und aufgestocktes Gebäude am Domanigweg 3/3a übergeben. Dort bezogen der Verein lilawohnt und die Tiroler Kinder- und Jugend GmbH neue Räumlichkeiten für Beratung, Schutz und vorübergehenden Wohnraum für Frauen, Kinder und Jugendliche in Krisensituationen.

Rund 500 Wohneinheiten übergeben

Die IIG verwaltet rund 6.500 Wohnungen. Der durchschnittliche Netto-Mietzins beträgt 5,53 Euro pro Quadratmeter. Am freien Markt in Innsbruck liegt der Durchschnitt bei fast 13 Euro pro Quadratmeter. 2025 wurden rund 500 Wohneinheiten an Mieterinnen und Mieter übergeben. Darunter waren neue Wohnungen sowie umfassend renovierte Bestandswohnungen.

Weitere Wohnbauprojekte in Umsetzung

Im Schlachthofblock im Saggen wird ein generationsübergreifendes Quartier mit künftig 292 Wohnungen entwickelt. In der Reichenau begann im Jänner 2026 der Bau des Wohncampus „Junges Wohnen Sandwirt am Inn“ für rund 600 Studierende, Auszubildende und Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger. Die Fertigstellung des 62,5-Millionen-Euro-Projekts ist für das erste Quartal 2028 vorgesehen. Am Eichhof in Pradl entstehen in einer dritten Baustufe 50 weitere geförderte Mietwohnungen. Die Fertigstellung ist für Herbst 2027 geplant.

Im November 2025 erfolgte der Spatenstich für die neue ASKÖ-Sportanlage in der Reichenau. Die Anlage soll Ende 2027 fertig sein und rund 25,3 Millionen Euro kosten. Am Bildungscampus Arzl ist der Schulzubau abgeschlossen. Die Sanierung des Bestandsgebäudes soll bis Herbst 2026 beendet werden. Die Investitionssumme beträgt rund 11,8 Millionen Euro. Auf Gebäuden der IIG KG bestehen zudem rund 28.810 Quadratmeter Photovoltaikflächen. Rund 47 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs im Bestand der IIG werden durch erneuerbare Energien gedeckt.

Für Kultur und Stadtleben vermittelte die IIG bisher sechs leerstehende Räumlichkeiten an Initiativen, Vereine und Kulturschaffende. Darüber hinaus investiert sie 1,7 Millionen Euro in die Sanierung der ehemaligen Talstation der Hungerburgbahn, die bis 2027 wieder Raum für Jugendkultur, Veranstaltungen und Konzerte bieten soll. Die IIG beschäftigt rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erzielte einen Umsatz von 78 Millionen Euro und weist eine Bilanzsumme von 1,15 Milliarden Euro sowie eine Eigenkapitalquote von 70 Prozent aus.

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