Nachrichten.jetzt als Google-Quelle bevorzugen
Grünlich schimmernder Fluss mit Betonbrüstung im Vordergrund

Die Kärntner Landesregierung hat Landesmittel für 20 Maßnahmen im Hochwasserschutz und der Gewässerpflege freigegeben.

Die Kärntner Landesregierung hat am Dienstag Landesmittel für Maßnahmen der Schutzwasserwirtschaft an Interessentengewässern beschlossen.

Insgesamt werden 20 Vorhaben umgesetzt oder finanziell angepasst: ein Hochwasserschutzprojekt, elf Instandhaltungsmaßnahmen, drei Planungsmaßnahmen, zwei Gewässerpflegekonzepte sowie drei Erforderniserhöhungen.

Das förderfähige Gesamterfordernis beträgt 4,616 Millionen Euro.

Hochwasserschutz beginnt nicht erst im Ernstfall. Er beginnt mit vorausschauender Planung, regelmäßiger Pflege und konsequenter Instandhaltung unserer Gewässer. Mit diesen Maßnahmen investieren wir gezielt in Sicherheit, Vorsorge und funktionierende Lebensräume. Gerade für die Gemeinden ist es entscheidend, dass Schutzmaßnahmen rechtzeitig umgesetzt und bestehende Anlagen verlässlich erhalten werden.

Wasserwirtschaftsreferentin und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger

Schwerpunkt Trattenbach in Malta

Schwerpunkt ist der Hochwasserschutz am Trattenbach in der Gemeinde Malta in den Ortsteilen Hilpersdorf und Fischertratten. Das Projekt schützt künftig rund 2,8 Hektar Bauland sowie 48 Objekte vor einem hundertjährlichen Hochwasserereignis.

Zusätzlich werden Gewässer gepflegt und instandgehalten. Hindernisse im Abfluss werden entfernt, Bewuchs wird zurückgenommen und beschädigte Uferbereiche werden saniert.

Neben den Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen werden drei Planungen finanziert: die Überarbeitung von zwei Gefahrenzonenplänen sowie ein Gewässerentwicklungs- und Risikomanagementplan.

Drei Kostenerhöhungen betreffen den Globasnitzbach, die Görtschitz in Eberstein und die Möll in Lurnfeld/Möllbrücke. Die Arbeiten an der Möll sollen Ende 2026 abgeschlossen sein.

Finanzierung

Finanziert werden die Projekte gemeinsam von Bund, Land Kärnten und örtlichen Projektträgern. Von den förderfähigen Gesamtkosten übernimmt der Bund 2,280 Millionen Euro, das Land Kärnten bis zu 1,574 Millionen Euro und die örtlichen Projektträger 762.200 Euro.

Schutzwasserwirtschaft bedeutet konkrete Arbeit für die Sicherheit der Menschen. Sie schützt Siedlungsräume, Infrastruktur und Lebensqualität. Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass unsere Gewässer ihre Funktionen weiterhin erfüllen können. Das ist verantwortungsvolle Vorsorge für heute und für kommende Generationen.

Wasserwirtschaftsreferentin und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger

Deine Meinung zu diesem Artikel?

Kommentare

Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.

Kommentare in der App

Zum Kommentieren bitte die Nachrichten.jetzt App verwenden.

Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.

In der App kommentieren

Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.