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Leerer Klassenraum mit grauen Behandlungsliegen und Holzstühlen vor einem Whiteboard
Klassenraum mit Behandlungsliegen an der Tiroler Fachberufsschule in Innsbruck.

Die Tiroler Bildungsdirektion verlängert den Vertrag einer Fachlehrerin in Innsbruck nicht. Melanie Stanojevic führt dies auf Mobbing zurück.

Die Tiroler Bildungsdirektion hat den Vertrag von Melanie Stanojevic nicht verlängert. Die 40-Jährige unterrichtete an der Tiroler Fachberufsschule für Ernährung, Schönheit und Chemie am Lohbachufer in Innsbruck Kosmetik und Fußpflege.

Stanojevic hatte davor als Kosmetikerin gearbeitet und die Leitung eines Spa-Bereichs in einem Tiroler Fünf-Sterne-Hotel übernommen. Im Herbst des Vorjahres begann sie ihre Tätigkeit an der Berufsschule.

Stanojevic sagt, Kolleginnen hätten ihre aufgespritzten Lippen als zu sexualisiert bezeichnet. Ein Screenshot einer Beschwerde dazu gelangte an die Bildungsdirektion.

Gegen die Lehrerin wurde außerdem wegen des Verdachts auf unbefugtes Führen einer Schusswaffe Anzeige erstattet. Stanojevic erklärte, das Verfahren sei eingestellt worden.

Der Direktor und ein Schulinspektor äußerten sich positiv über Stanojevic. Der Schulinspektor besuchte dafür auch ihren Unterricht. Auch Firmen sowie eine ehemalige Lehrerin, die während des Unterrichts Modell gestanden hatte, halfen ihr.

Stanojevic bezeichnet die Vorgänge als Mobbing. Für Freitag war ihr letzter Arbeitstag an der Schule vorgesehen.

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