Grüne erneuern Kritik am Fernpasspaket und fordern Mitsprache
Vor der zweiten Fernpass-Demonstration am Samstag verlangen die Tiroler Grünen mehr Mitsprache für die Bevölkerung entlang der B179.
Mit einer Pressekonferenz in Innsbruck erhöhten die Tiroler Grünen den Druck auf die Landesregierung. Sie erneuerten ihre Kritik am Fernpasspaket und verlangten mehr Beteiligungsmöglichkeiten für die Menschen entlang der B179.
Vorgesehen sind ein Scheiteltunnel und eine neue Maut. Das Land begründet das Paket mit einer sichereren Strecke. Die Kosten werden mit mehr als 500 Millionen Euro angegeben.
Für Samstag, 1. August, ist die zweite Demonstration gegen das Fernpasspaket angekündigt. Bürgerinitiativen wollen die Fernpass-Strecke zwischen Reutte und Nassereith erneut blockieren und rufen die Tiroler Bevölkerung zur Teilnahme auf.
Der ÖAMTC rät davon ab, den Samstag für eine Reise zu nutzen.
Margit Dablander bezeichnete die Außerfern-Gutscheine als „Judaslohn“ und erklärte, dass der Protest weitergehen werde.
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