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Weißer Ventilator steht neben einem Glas Wasser und einem Strohhut auf einer Fensterbank vor einem geöffneten Fenster

Kärnten hat den Hitzeschutzplan erneut aktiviert. Rund 900 Einrichtungen erhielten wegen der bevorstehenden Hitzewelle Hinweise zu empfohlenen Sofortmaßnahmen.

Kärnten hat wegen der angekündigten Hitzewelle erneut die Warnstufe des Hitzeschutzplans aktiviert. Rund 900 Einrichtungen der kritischen Infrastruktur wurden bereits über empfohlene Sofortmaßnahmen informiert. Dazu zählen Pflegeheime, Krankenhäuser, Rettungsdienste und Kinderbetreuungseinrichtungen.

Besonders betroffen sind laut Land ältere Menschen, Kinder und chronisch kranke Personen. Bei ihnen funktioniert die Thermoregulierung noch nicht oder nicht mehr ausreichend. Gesundheitslandesrätin Beate Prettner betont, dass Hitzebelastung häufig unterschätzt werde. Schon einzelne heiße Tage könnten das Gesundheitsrisiko deutlich erhöhen. Hitzewarnungen seien kein Alarmismus, sondern ein Zeichen von Verantwortung.

Hitze bis 6. August erwartet

Laut GeoSphere Austria bringen warme Luftmassen aus Südwesten ab Mittwoch eine zunehmende Wärmebelastung. Für Mittwoch werden Höchstwerte um 33 Grad erwartet, am Donnerstag bis zu 35 Grad und am Freitag bis zu 36 oder 37 Grad. Auch die Nächte werden wärmer, wobei sogenannte Tropennächte mit mehr als 20 Grad die nächtliche Erholung zusätzlich erschweren. Am Wochenende soll die Hitze anhalten. Lokale Wärmegewitter können laut Prognose nur kurz für Abkühlung sorgen. Die Hitzewelle dürfte bis Donnerstag, 6. August, andauern.

Der überarbeitete Kärntner Hitzeschutzplan enthält spezielle Merkblätter für verschiedene Zielgruppen, darunter Säuglinge, pflegende Angehörige, Haustierhalter und medizinisches Personal. Empfohlen wird, ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken – auch ohne Durstgefühl. Körperliche Anstrengung soll möglichst vermieden werden, vor allem zwischen 11 und 17 Uhr. Wohnräume sollen früh gelüftet, anschließend abgedunkelt und die Fenster geschlossen gehalten werden. Zudem wird darauf hingewiesen, dass manche Medikamente die Wärmeregulation beeinflussen können und dies im Zweifel ärztlich abgeklärt werden sollte.

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