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Umgestürzter Holzmast mit herabhängenden Stromleitungen liegt auf nasser Straße vor Bäumen

Nach den Gewittern waren am Samstagvormittag in Mittelkärnten rund 300 Haushalte ohne Strom. Die Reparaturarbeiten liefen bis Mittag.

Zwei Gewitterstaffeln zogen am Freitagnachmittag und -abend über Kärnten. Während die erste gegen 16 Uhr keine nennenswerten Folgen hatte, verursachte die zweite vor allem in Mittelkärnten kleinräumige Überflutungen, umgestürzte Bäume und Stromausfälle.

Im Netz von Kärnten Netz traten Störungen an drei Stellen in Brückl, Launsdorf und Meiselding auf. Am Samstagvormittag waren weiterhin rund 300 Haushalte ohne Strom, besonders in Rosenbichl, Wimitz, Meiselding und Launsdorf. Mitarbeitende des Netzbetreibers reparierten beschädigte Leitungen. Die Arbeiten sollten bis Mittag dauern.

Die Landesalarm- und Warnzentrale zählte in der Nacht 23 Feuerwehreinsätze, am Samstagmorgen kamen vier weitere hinzu. Schwerpunkte lagen im Metnitztal und in der Gemeinde Weitensfeld im Gurktal.

Bei Altenmarkt ging am Freitagabend eine kleinere Mure auf die Gurktal Straße nieder. 17 Feuerwehrleute beseitigten Erde und Geröll, ein Anrainer unterstützte sie mit einem Traktor. Nach etwa einer Stunde konnte die Straße wieder befahren werden.

In Pisweg verstopfte Starkregen einen Kanal, woraufhin Wasser in ein Haus eindrang. Die Feuerwehr machte den Kanal wieder frei und pumpte das Wasser ab. Mehrere Bäume versperrten außerdem eine Straße beim Gurkerberg. Auf der Flattnitz entfernten Einsatzkräfte größere Steine von der Fahrbahn.

Wie unterschiedlich die Niederschläge ausfielen, zeigen die Messwerte: Von Freitag bis Samstagfrüh fielen in Weitensfeld 70 Liter Regen pro Quadratmeter, in Klagenfurt hingegen zwei Liter. In der Sechs-Tages-Bilanz wurden für Weitensfeld 76 Liter, für St. Andrä im Lavanttal 39 Liter sowie für Feldkirchen und Völkermarkt jeweils elf Liter pro Quadratmeter ausgewiesen.

Für Samstagnachmittag und -abend waren erneut kräftige Gewitter mit Starkregen, möglichen Überflutungen, kleinem Hagel und starken Windböen möglich. Der Sonntag sollte zunächst freundlich beginnen, ehe Wolken, Regenschauer und einzelne Gewitter erwartet wurden. Am Montag sollte sich das Wetter weitgehend beruhigen. An der Alpensüdseite waren am Nachmittag noch einzelne Schauer möglich.

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