Rossau: Innsbruck plant sichere Wege und neue Grünbereiche
In Innsbrucks Rossau sollen im Herbst Gehsteige, Radanschlüsse und Grünbereiche entstehen. Die Stadt veranschlagt dafür rund eine Million Euro.
Im Innsbrucker Gewerbegebiet Rossau sollen im Herbst Bauarbeiten beginnen. Vorgesehen sind zusätzliche Gehsteige und Verbindungen für den Radverkehr, um die Wege im Gebiet sicherer zu machen. Auch einzelne Flächen sollen entsiegelt werden.
Am Knotenpunkt von Archenweg und Grabenweg plant die Stadt Gehsteige, Radinfrastruktur, geordnete Parkzonen sowie Grün- und Aufenthaltsbereiche. In der Rossaugasse soll eine bestehende Lücke im Gehsteignetz geschlossen werden. Beim Kreisverkehr Grabenweg/Griesauweg sind Verbesserungen für Fußgängerinnen, Fußgänger und den Radverkehr vorgesehen.
Die Planungen gehen auf ein Beteiligungsprojekt zurück, das die Stadt 2022 in der Rossau gestartet hatte. Dort ansässige Unternehmen brachten Vorschläge ein. Das daraus entwickelte Konzept liegt seit Juni 2024 vor. Im Herbst sollen nun Teile davon verwirklicht werden.
Bürgermeister Johannes Anzengruber (JA – Jetzt Innsbruck) bezeichnete die Rossau als wichtigsten Wirtschaftsstandort der Stadt und als Zugang zum Baggersee. Mit drei Umgestaltungen solle die Infrastruktur für Betriebe, Beschäftigte und weitere Menschen im Gebiet moderner, sicherer und attraktiver werden.
Die Stadt rechnet für die Vorhaben mit Kosten von rund einer Million Euro. Tiefbaustadträtin Mariella Lutz (JA – Jetzt Innsbruck) sieht im geplanten „Pocket-Park“ einen kleinen Park für Arbeitspausen.
Ab Ende des Jahres sollen Stadt und Unternehmen die weiteren Schritte gemeinsam vorbereiten. In der Rossau arbeiten nach Angaben der Stadt rund 13.000 Menschen in 1.100 Betrieben.
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