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Tierärztin in blauer Kleidung untersucht einen Hund auf einem metallenen Tisch in der Praxis

Die Finanzierung des tierärztlichen Nachtdienstes in Innsbruck ist laut Stadt auch über September 2026 hinaus gesichert.

Die Stadt Innsbruck stellt klar, dass die Finanzierung des tierärztlichen Nachtdienstes auch über September 2026 hinaus gesichert ist. Das Angebot der teilnehmenden Praxen bleibt damit für Tierhalterinnen und Tierhalter bestehen.

Das städtische Modell wird nach Angaben der Stadt in seiner bisherigen Form für 2026/2027 mit jährlich 36.400 Euro finanziert. Bürgermeister Johannes Anzengruber erklärte, die Verlängerung werde rechtzeitig beschlossen.

Neun Praxen im Nachtdienst

Aktuell beteiligen sich neun Tierarztpraxen am städtisch finanzierten Notdienst für Innsbruck und Innsbruck-Land. Sie übernehmen an Werktagen Bereitschaftsdienste in den Nachtstunden von 19.00 bis 7.00 Uhr.

Für einen Bereitschaftsdienst bezahlt die Stadt ein Bereitschaftsentgelt von 150 Euro. Das Referat Veterinärwesen ist für die Rahmenverträge und die Auszahlung zuständig.

Die städtische Finanzierung betrifft den Nachtdienst an Werktagen. Die Wochenend- und Feiertagsdienste werden vom Land Tirol unterstützt. Die Honorare für Notfallbehandlungen verrechnen Tierärztinnen und Tierärzte den Tierhalterinnen und Tierhaltern.

Anzengruber bezeichnete Innsbruck als einzigen Bezirk in Tirol, der einen solchen Nacht-Notdienst finanziert. Eine verlässliche Notfallversorgung setze voraus, dass ausreichend Veterinärinnen und Veterinäre Bereitschaftsdienste übernehmen.

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