Klagenfurt plant neues Kitahaus in der Dammgasse
Klagenfurt zieht Bilanz über das Betreuungsjahr 2025/26. 72 Standorte versorgten rund 1.900 Kinder, dazu sind neue Projekte und ein Kitahaus geplant.
Klagenfurt stellt nach dem Kita-, Kindergarten- und Hortjahr 2025/26 die nächsten Schritte in der Kinderbetreuung auf. Neben neuen Projekten ist die Eröffnung des Kitahauses in der Dammgasse vorgesehen.
Im abgelaufenen Betreuungsjahr gab es insgesamt 72 Standorte. 16 Einrichtungen sind städtisch, 56 Kitas und Kindergärten werden von privaten Trägern geführt, mit denen die Landeshauptstadt Dienstleistungsvereinbarungen hat. Rund 1.900 Kinder besuchten Kita, Kindergarten oder Hort.
Personal, Küche und Beratung
Etwa 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehörten zum Fachpersonal. Dazu kamen rund 90 Beschäftigte in Reinigung, Küche und Facility Management. Eine pädagogische Beratungsstelle arbeitet fix in Gruppen sowie mobil im Kindergarten- und Hortbereich.
Zehn städtische Eigenküchen bereiteten pro Tag ungefähr 1.600 Portionen zu. Der Bio-Anteil lag bei 15 Prozent. Beim Gütesiegel „Gesunde Küche“ nennt die Stadt sechs städtische Betriebe, drei Pfarrkindergärten und einen Hilfswerk-Kindergarten. Drei weitere städtische Einrichtungen und ein Pfarrkindergarten sollen noch ausgezeichnet werden.
Aufnahme und Projekte
Die Aufnahmekriterien wurden überarbeitet und sind auf der Website der Stadt abrufbar. Die Vormerkwoche soll Daten erfassen und eine erste Vorstellung der Kinder an einem zentralen Ort ermöglichen.
Für das kommende Jahr sind Präventionsprojekte geplant. Sie sollen Pädagoginnen und Pädagogen unterstützen. Die Abteilung Bildung arbeitet dafür mit mehr als 50 Institutionen zusammen, unter anderem zu Bewegung, Resilienz und Medienkompetenz.
Beim Kinderschutz werden Konzepte mit Pädagoginnen und Pädagogen, Kindern und Netzwerkpartnern wie dem Kinderschutzzentrum DELFI entwickelt. Bestehende Konzepte werden evaluiert und weiterbearbeitet.
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