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Richterhammer liegt neben bunten Aktenordnern auf einem Tisch im Gerichtssaal
Richterhammer und Aktenordner auf einem Tisch vor dem österreichischen Wappen.

Ein 45-jähriger Landwirt aus Stams stand am 6. Juli in Innsbruck vor Gericht. Die Anklage nennt Drohungen gegen Beschäftigte des Gemeindeamts.

Vor dem Landesgericht Innsbruck ist am 6. Juli über Drohungen gegen das Gemeindeamt Stams verhandelt worden. Angeklagt ist ein 45-jähriger Landwirt aus Stams.

Die Anklage lautet auf versuchte Nötigung und gefährliche Drohungen gegen Beschäftigte des Gemeindeamts. Die Äußerungen sollen im April gefallen sein.

Ausgangspunkt war ein Konflikt um eine Widmungsänderung. Der Landwirt wollte eine Gerätehalle errichten und sah sich von der Gemeinde benachteiligt.

Dem Mann wird vorgeworfen, gegenüber dem Amtsleiter eine Gewaltdrohung ausgesprochen zu haben. Dabei ging es auch um die Ankündigung, mit einem Schlägel zum Gemeindeamt zu kommen.

Außerdem soll er Gewalt gegen Personen im Gebäude angekündigt haben, unabhängig davon, wer sich zu diesem Zeitpunkt im Gemeindeamt aufhält.

Vor Gericht zeigte der Angeklagte Bedauern über den Vorfall.

Am Ende kam der Angeklagte ohne Vorstrafe davon: Der Richter gewährte ihm knapp noch eine Diversion. Dafür muss der Mann eine Geldbuße von 900 Euro leisten.

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