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Drei große weiße Säcke mit zerdrückten Aludosen vor einem Gletscher und schneebedeckten Bergen

Drei Sammelbehälter mit je rund 800 Kilogramm Altlasten wurden gefüllt. Rund 5.000 Kilogramm Müll dürften noch am Berg liegen.

Am 28. und 29. Juli beseitigten der Nationalpark Hohe Tauern Kärnten und die Alpenvereinssektion Großkirchheim-Heiligenblut-Mörtschach Altlasten im Gebiet der Pasterze. Zum Einsatzgebiet zählten der Pasterzen- und Bockkargletscher sowie der Mittlere und Hohe Burgstall. Ziel war, Müll aus vergangenen Jahrzehnten zu entfernen und den Naturraum langfristig zu erhalten.

Dabei kamen mehr als 2.000 Kilogramm Müll zusammen. Die Helfer füllten drei große Bigpacks, die jeweils rund 800 Kilogramm fassten.

Nach Einschätzung von Nationalparkdirektor-Stellvertreter Johann Keuschnig bestanden rund 80 Prozent der Funde aus Aludosen. Der überwiegende Teil des Abfalls dürfte aus den 1960er- und 1970er-Jahren stammen. Keuschnig geht davon aus, dass noch etwa 5.000 Kilogramm am Berg liegen.

Eine zweite Sammelaktion wird angestrebt

Keuschnig will eine weitere Aktion organisieren. Die Arbeit im Gletschergebiet ist aufwendig, weil Steigeisen erforderlich sind und einzelne Abschnitte gesichert werden müssen.

Die Aufräumarbeiten gehören zum Jubiläumsjahr „40 Jahre Sonderschutzgebiet Gamsgrube und Pasterze“. Nationalparkdirektorin Barbara Pucker wertete die gemeinsame Aktion als Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der alpinen Landschaft. Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger (SPÖ) beteiligte sich an der Sammlung und bezeichnete sie als praktischen Beitrag zum Schutz der Natur.

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