Kärntner Umweltbericht 2025 zeigt 32,5 Prozent weniger Treibhausgase
Der Kärntner Umweltbericht 2025 weist seit 2005 um 32,5 Prozent gesunkene Treibhausgasemissionen aus und beschreibt Anpassungsmaßnahmen.
Die Kärntner Landesregierung hat in ihrer vergangenen Regierungssitzung den Kärntner Umweltbericht 2025 behandelt. Der Bericht gibt einen Überblick über Umweltqualität, Belastungen, umgesetzte Maßnahmen und künftige Handlungsfelder von Wasser und Klima bis zu Boden, Kreislaufwirtschaft, Naturschutz und Naturgefahren.
Die Abteilung 8 für Umwelt, Naturschutz und Klimaschutzkoordination erstellte den Bericht gemeinsam mit weiteren Unterabteilungen, darunter Energiewirtschaft und Raumordnung. Er ist als Nachschlagewerk für Fachleute, Gemeinden, Schulen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger aufbereitet.
Seit 2005 sanken die Treibhausgasemissionen in Kärnten laut Bericht um 32,5 Prozent.
Zehn KLAR!-Regionen mit 75 Gemeinden und rund 223.000 Einwohnerinnen und Einwohnern bereiten sich auf Folgen der Klimaveränderung vor. Die Maßnahmen reichen von Hitzeschutz und Starkregenvorsorge bis zu klimafitter Infrastruktur.
Der Bericht behandelt bei den Kärntner Gewässern unter anderem Trinkwasserversorgung, Grundwasserschutz, die Qualität von Seen und Fließgewässern sowie den Hochwasserwarnservice. Im Sanierungsprojekt „Ossiacher See – Bleistätter Moor“ werden Gewässerschutz, Hochwasserschutz und ökologische Verbesserung miteinander verbunden. Im Hochwasserfall stellt der Warnservice rund 100.000 Messwerte pro Tag online bereit.
Als weitere Themen nennt der Bericht Bodenschutz, Altlastenbearbeitung, Flächenwidmung, Bodenfunktionsbewertung und Mikroplastik in Böden. In der Abfallwirtschaft werden unter anderem Reparaturführer, Repair Cafés, ReUse-Sammlungen, die Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung, Altstoffsammelzentren und Abfallberatung angeführt.
Der Bericht dokumentiert Maßnahmen für Naturschutz und Schutz vor Naturgefahren
Im Naturschutz werden Maßnahmen zum Schutz von Lebensräumen, Artenvielfalt und Natura-2000-Gebieten dokumentiert. Dazu zählen der Schutz von Auwäldern im Natura-2000-Gebiet Gurkmündung, aktualisierte Rote Listen gefährdeter Tiere und Pflanzen, der Kärntner Heckentag, vogelkundliche Führungen im Europaschutzgebiet Tiebelmündung und der Geo-Tag der Artenvielfalt im Geopark Karawanken.
Der Bericht nennt außerdem saubere Luft, geringere Lärmbelastung, Umweltbildung und Umweltinspektionen als Aspekte der Lebensqualität. Beim Schutz vor Hochwasser, Lawinen, Steinschlag, Rutschungen und anderen Naturgefahren verbindet er technische Sicherheitsmaßnahmen, Gefahrenzonenplanung und ökologische Anforderungen.
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