Nach lebenslanger Haft: Verurteilter aus Villach nach Stein verlegt
Der nach dem Terroranschlag in Villach zu lebenslanger Haft verurteilte Syrer wurde Mitte Juli unter hohen Sicherheitsvorkehrungen nach Stein verlegt.
Seit Mitte Juli befindet sich der 24-jährige Syrer in der Justizanstalt Stein in Krems an der Donau. Zuvor war er in der Justizanstalt Klagenfurt untergebracht. Für die Überstellung galten besondere Sicherheitsvorkehrungen.
Ende Mai wurde der Mann wegen des Terroranschlags in Villach in Klagenfurt rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt.
Während seiner Anhaltung in Klagenfurt kam es wiederholt zu gefährlichen Vorfällen. Dabei machte der 24-jährige Islamist aus Alltagsgegenständen Waffen.
Terroranschlag in der Villacher Innenstadt
Am 15. Februar 2025 griff der Mann in der Villacher Innenstadt wahllos Jugendliche und junge Männer mit einem Klappmesser an. Ein 14-jähriger Schüler wurde getötet, fünf weitere Menschen erlitten Verletzungen, die zum Teil lebensgefährlich waren.
Der Verurteilte erklärte, im Namen der Terrororganisation Islamischer Staat gehandelt zu haben. Im Prozess räumte er die Tat ein und sagte, er wolle erneut töten.
Er wird als hochgefährlich eingestuft. Seine Radikalisierung könnte über Propagandavideos des IS auf TikTok erfolgt sein.
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