Oberösterreich hat die meisten Verkehrsverletzten im ersten Quartal
Mit 1.573 Verletzten lag Oberösterreich im ersten Quartal vor allen Bundesländern. Österreichweit wurden 8.011 Verletzte und 67 Tote gezählt.
Bei Straßenverkehrsunfällen wurden in Österreich im ersten Quartal 2026 insgesamt 8.011 Menschen verletzt. Oberösterreich verzeichnete mit 1.573 Verletzten den höchsten Wert aller Bundesländer.
Seit 2022 ist die Zahl der Verletzten in den jeweiligen ersten Quartalen durchgehend gestiegen. Niederösterreich folgte mit 1.540 Verletzten. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Zahl in Oberösterreich um elf Prozent. In Niederösterreich betrug der Anstieg zehn Prozent. Nur Wien und Salzburg meldeten weniger Verletzte als im Vorjahreszeitraum.
67 Menschen starben im ersten Quartal bei Verkehrsunfällen
Bei Verkehrsunfällen kamen österreichweit 67 Menschen ums Leben. Niederösterreich wies mit 24 Todesopfern die höchste Zahl auf. In Wien und im Burgenland gab es im ersten Quartal keine tödlich verunglückten Menschen.
Etwa 52 Prozent der Getöteten befanden sich in einem Pkw. Elf Todesopfer waren zu Fuß unterwegs, neun in einem Lkw. In Pkws wurden 4.662 mitfahrende Menschen verletzt, der höchste Wert eines ersten Quartals seit 2019. Das waren rund 220 Verletzte mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Etwa zehn Prozent der Pkw-Insassinnen und Pkw-Insassen erlitten schwere Verletzungen. Statistik Austria sieht einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Schwere der Verletzungen und dem Anschnallverhalten. Von den tödlich Verunglückten waren zum Unfallzeitpunkt 83 Prozent angegurtet.
Unter den Verletzten waren 4.459 Männer, das entspricht rund 56 Prozent. Für verletzte Männer war dies der höchste Wert seit 2017. Männer sind häufiger in Verkehrsunfälle involviert und erleiden öfter schwere Verletzungen. Von den verunglückten Männern wurde etwa jeder sechste schwer verletzt oder getötet, bei den Frauen etwa jede achte.
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