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Deck eines Tankers mit Rohrleitungen und ein weiteres Schiff auf dem offenen Meer

US-Streitkräfte griffen Iran in der dritten Nacht ihrer Angriffe an. Iran attackierte drei Tanker, bei zwei gab es einen Toten und acht Verletzte.

US-Streitkräfte haben Iran am frühen Dienstagmorgen angegriffen. In der dritten Nacht der US-Angriffe nahm Iran drei Tanker in der Hormus-Straße ins Visier.

Das US-Zentralkommando griff mehrere Orte in Iran an. Zu den Zielen zählten Küstenverteidigungssysteme, Raketen- und Drohnenstandorte sowie maritime Fähigkeiten.

Iran bestätigte die Angriffe, nannte aber zunächst weder Opferzahlen noch Angaben zu Schäden. Präsident Donald Trump kündigte zuvor an, die US-Blockade iranischer Häfen wieder einzusetzen. Schiffe sollten für eine sichere Durchfahrt durch die Hormus-Straße zahlen. Trump sagte zudem, Washington wolle die Meerenge kontrollieren.

Angriffe auf Schiffe

Neben den Tankern richteten sich die iranischen Angriffe gegen Bahrain und Jordanien. Iran nahm Schiffe auf einer vom US-Militär überwachten Route ins Visier, die nahe Oman und außerhalb iranischer Hoheitsgewässer durch die Hormus-Straße führt.

Die mit den Vereinigten Arabischen Emiraten verbundenen Tanker Mombasa und Al Bahiyah brannten zeitweise. Nach Angaben des emiratischen Verteidigungsministeriums wurde bei dem Angriff auf diese beiden Schiffe ein Besatzungsmitglied getötet, acht weitere Personen wurden verletzt.

Auf der Stolt Magnesium brach vor Oman im Maschinenraum ein Feuer aus. Das Unternehmen erklärte, dass alle Besatzungsmitglieder sicher seien. Die paramilitärische Revolutionsgarde Irans erklärte, Mombasa und Al Bahiyah hätten wiederholte Warnungen missachtet.

Vorläufige Vereinbarung hinfällig

Die jüngsten Gefechte haben eine vorläufige Vereinbarung zunichtegemacht. Diese sollte die Kämpfe unterbrechen, eine für die weltweite Energieversorgung wichtige Wasserstraße wieder öffnen und Zeit für Verhandlungen über ein dauerhaftes Kriegsende schaffen.

Die erneuten Kämpfe erfassen die Region, gefährden die Weltwirtschaft und ließen die Preise für Öl, Düngemittel und andere Güter steigen. Kommerzielle Fluggesellschaften erhielten Warnungen.

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