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Drei graue US-Zerstörer mit wehenden amerikanischen Flaggen fahren in Formation auf dem Meer.

US-Streitkräfte griffen Dutzende Ziele im Iran an. Bahrain, Jordanien und Kuwait reagierten auf iranische Angriffe aus der Luft.

Das US-Zentralkommando CENTCOM erklärte, eine weitere Angriffswelle gegen Dutzende Ziele an mehreren Orten im Iran beendet zu haben. Dabei kamen Präzisionsmunitionen zum Einsatz. Die Zahl der US-Angriffe nahm zu, zudem erreichten sie Ziele weiter im Landesinneren.

Nach CENTCOM-Angaben trafen US-Streitkräfte iranische Luftabwehrsysteme, Küstenradarstandorte, Ausrüstung für Raketen und Drohnen sowie kleine Boote. Die US-Armee begründete die Angriffe nahe der Straße von Hormus damit, Irans Möglichkeiten für Angriffe auf Handelsschiffe zu schwächen.

Iran erklärte, US-Militäreinrichtungen und Infrastruktur in Bahrain angegriffen zu haben, wo die 5. Flotte der US-Marine stationiert ist. Die iranischen Revolutionsgarden bezeichneten einen Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt Sheikh Isa am Montag als zweite Phase ihrer Vergeltung für jüngste US-Angriffe. Der Luftwaffenstützpunkt Ali Al-Salem, an dem Angehörige der US-Luftwaffe stationiert sind, soll ebenfalls zu den angegriffenen Orten gehört haben.

Bahrains Militär beschuldigte Iran, bei den jüngsten Angriffen Zivilpersonen anzugreifen. Teheran hatte dagegen erklärt, ausschließlich militärische Standorte getroffen zu haben. Bahrains Luftabwehr fing am Montagmorgen mehrere iranische Angriffe aus der Luft ab und zerstörte sie. Binnen zwei Stunden wurde in Bahrain zweimal Luftalarm ausgelöst.

Die Marine der iranischen Revolutionsgarden erklärte, in Oman ein weitreichendes Luftradar und ein Radar zur Ortung von Schiffen zerstört zu haben. Oman hatte den iranischen Botschafter bereits am Sonntag einbestellt und gegen Angriffe auf omanisches Staatsgebiet protestiert. Zu dem von Iran erklärten Angriff äußerte sich Oman zunächst nicht.

Jordanien schoss vier aus Iran gestartete Raketen ab, die früh am Morgen in den jordanischen Luftraum eingedrungen waren. Bei diesem Vorfall gab es nach jordanischen Militärangaben weder Opfer noch Sachschäden. Die Streitkräfte Kuwaits fingen im eigenen Luftraum feindliche Luftziele ab.

Das iranische Außenministerium erklärte, die jüngste Vereinbarung mit den USA nicht einzuhalten, wenn Washington seine Verpflichtungen zur Beendigung des Krieges nicht erfülle. Der Sprecher des Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, erklärte außerdem, Vermittler müssten ihre Bemühungen zur Verhinderung einer Eskalation fortsetzen.

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