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Großer Öltanker fährt auf blauem Meer, im Vordergrund unscharf ein SchiffsgeschützBild mit KI erstellt

Die USA griffen Ziele weiter im Norden Irans an und setzten nach eigenen Angaben einen Öltanker außer Gefecht. Iran beschoss Bahrain, Jordanien und Kuwait.

Die USA haben ihre Angriffe auf Iran ausgeweitet und Ziele weiter im Norden des Landes getroffen. Das US-Militär erklärte später, die jüngste Angriffswelle beendet zu haben.

Am 15. Juli setzten US-Streitkräfte nach eigenen Angaben einen unbeladenen Öltanker außer Gefecht, der auf einen iranischen Hafen zusteuerte. Die USA begründeten den Einsatz mit der Durchsetzung ihrer Seeblockade gegen Iran.

Raketen und Drohnen gegen drei Staaten

Iran reagierte vor Tagesanbruch mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Bahrain, Jordanien und Kuwait. Nach Angaben iranischer Behörden wurden durch US-Angriffe mehr als 35 Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt.

Die Angriffe erreichten laut Associated Press erstmals in der jüngsten Gewaltphase auch Gebiete rund um die iranische Hauptstadt Teheran. Das US-Zentralkommando hatte von Angriffen auf Dutzende Ziele binnen sieben Stunden berichtet.

Blockade verschärft Lage an der Straße von Hormus

Das US-Militär verhängte erneut eine Blockade gegen iranische Häfen und verwies dabei auf Teherans Angriffe auf Schiffe, die die Straße von Hormus passieren wollten. Iran hatte die für den Welthandel wichtige Meerenge nach Beginn des Krieges Ende Februar faktisch für die Schifffahrt geschlossen.

Die Einschränkungen an der Straße von Hormus ließen laut AP die Preise für Öl, Dünger und weitere Güter steigen. Die wechselseitigen Angriffe und die erneuten Drohungen gegen die Schifffahrt untergraben zugleich die vorläufige Vereinbarung zur Beendigung des Krieges weiter.

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