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Bühneninstallation mit riesigem Kopf und Hand auf der schwimmenden Seebühne des Bodensees in Bregenz

Alexander Van der Bellen eröffnete die 80. Bregenzer Festspiele. Am Abend erlebt Giuseppe Verdis „La traviata“ ihre Seebühnenpremiere.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat die 80. Bregenzer Festspiele am Mittwoch kurz vor Mittag eröffnet. Zum Auftakt kamen Gäste aus Politik, Kultur und Gesellschaft nach Bregenz.

Im Großen Saal des Festspielhauses traten neben Festspiel-Intendantin Lilli Paasikivi auch Van der Bellen und Vizekanzler sowie Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) ans Rednerpult. Hunderte Menschen verfolgten die Eröffnung auf dem Platz der Wiener Symphoniker.

Unter den Gästen waren Bregenzs Bürgermeister Michael Ritsch (SPÖ), Bludenzs Bürgermeister Simon Tschann (ÖVP) und Dornbirns Bürgermeister Markus Fässler (SPÖ). Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) vertrat die Vorarlberger Landesregierung.

Van der Bellen stellte in seiner Ansprache den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Bereitschaft zum Zuhören in den Mittelpunkt. Er verwies darauf, dass sich Österreich nach Katastrophen wiederholt neu orientieren musste, und bezeichnete Freiheit, Frieden und Wohlstand als Errungenschaften. Babler ermunterte das Publikum, Zukunft aktiv mitzugestalten, und nannte die Festspiele ein Beispiel dafür.

Schon vor Beginn der Feier hielten sich bei 26 Grad und Sonnenschein viele Gäste vor dem Festspielhaus auf. Nach dem offiziellen Teil wurde im Freien weitergefeiert. Viele Besucherinnen trugen leichte Kleider mit unterschiedlichen Mustern oder Stickereien. Sonnenbrillen waren dabei besonders verbreitet.

Am Mittwochabend steht die Premiere von Giuseppe Verdis „La traviata“ auf der Seebühne an. Die Oper wird bei den Bregenzer Festspielen erstmals gezeigt. Seit Ostern sind sämtliche 28 Vorstellungen vergeben. Einen so frühen Ausverkauf gab es bei den Festspielen bisher nicht.

Am Donnerstag folgt im Festspielhaus Leoš Janáčeks „Die Ausflüge des Herrn Brouček“. Bis 23. August umfasst das Jubiläumsprogramm fast 80 Veranstaltungen, darunter das Opernstudio am Kornmarktplatz, Orchesterkonzerte und zwei Musiktheaterprojekte.

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