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Bunter Narrenhut in Rot, Gelb und Grün mit Glöckchen auf einer Holzfläche

Mit „Vindobona“ hat die Donaustadt ihre erste Faschingsgilde. Am 11. November 2026 ist eine symbolische Schlüsselübernahme geplant.

Die Donaustadt verfügt nun erstmals über eine eigene Faschingsgilde: Sie trägt den Namen „Vindobona“. Gründerin Susanne möchte mit dem neuen Verein Faschingsbräuche erhalten und feiern.

Als Ruf der Gilde wurde „Jo eh“ gewählt. Damit soll der Wien-Bezug des Namens ebenso anklingen wie das Klischee des Wiener Grants.

Idee aus langjähriger Faschingserfahrung

Susanne ist seit etwa 15 Jahren im Fasching aktiv und gehörte bereits mehreren Gilden an. Die Idee für „Vindobona“ kam ihr im Frühjahr beim Kaffee- und Eierkochen. Für eine Gründung brauche es aus ihrer Sicht vor allem echte Begeisterung für den Fasching.

Den Ruf „Jo eh“ verbindet sie mit dem Bild eines typischen Wieners, der als ungut oder unbequem gilt. Der Name „Vindobona“ und der Schlachtruf sollen gemeinsam einen unverkennbaren Wien-Bezug schaffen.

Zum Leben von Faschingsgilden zählen unter anderem Umzüge, einstudierte Tänze, selbst verfasste Sketches und Auftritte in Gildengewändern. Bei regelmäßigen Treffen werden außerdem Kontakte gepflegt und Freundschaften geschlossen.

Im BÖF und/oder im Wiener Landesverband sind neun Faschingsgilden vertreten. In Kärnten gibt es dagegen mehr als 40 registrierte Gilden. Mit „Vindobona“ kommt nun eine weitere Gruppe hinzu, die das Faschingsbrauchtum in Wien pflegen will.

Symbolische Aktion im November

Für den 11. November 2026 plant „Vindobona“, dem Donaustädter Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ) symbolisch den Schlüssel zum Amtshaus abzunehmen. Musik und Krapfen sollen Teil der Aktion sein. Der 11. November steht traditionell für das Narrenwecken. Der eigentliche Faschingsbeginn folgt am 7. Jänner.

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