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Viola Trettenbrein übernimmt am 1. August die Leitung des Kärntner Staatsschutzes. Christoph Michelitsch führt das BPK Hermagor.

Mit 1. August 2026 übernimmt Viola Trettenbrein die Führung des Landesamtes Staatsschutz und Extremismusbekämpfung der Landespolizeidirektion Kärnten. Seit 2022 hatte sie das LSE interimistisch geleitet. Die Bestellung fällt in eine Zeit zunehmender Bedrohungen durch Extremismus, Spionage und Radikalisierung.

Nach ihrer HAK-Matura trat Trettenbrein 1998 bei der Bundespolizeidirektion Wien in den Exekutivdienst ein. Es folgten Dienste auf Wiener Polizeiinspektionen, die Ausbildung zur Kriminalbeamtin in den Jahren 2003 und 2004 sowie ein Einsatz beim Landeskriminalamt Wien. Ihre Qualifikation zur leitenden Beamtin umfasste auch den Studiengang „Polizeiliche Führung“ an der FH Wiener Neustadt.

Nach der Offiziersausbildung wechselte Trettenbrein 2013 zur Landespolizeidirektion Kärnten und leitete bis 2017 das Kriminalreferat im Stadtpolizeikommando Villach. Beim Kärntner Staatsschutz war sie danach in leitender Funktion für die Koordinierung von Maßnahmen, die Führung von Einsatzkräften und die strukturelle Lagebeurteilung zuständig. Seit 2024 verantwortet sie zudem die Umsetzung der LSE-Reform in Kärnten. Berufsbegleitend schloss sie Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz sowie Strategisches Sicherheitsmanagement an der FH Wiener Neustadt ab.

Christoph Michelitsch übernimmt BPK Hermagor am 1. August

Ebenfalls mit 1. August 2026 übernimmt Hauptmann Christoph Michelitsch das Bezirkspolizeikommando Hermagor. Er wird dort aktuell 60 Polizistinnen und Polizisten führen.

Vor seinem Eintritt in die Polizei war Michelitsch sechs Jahre Unteroffizier beim Bundesheer. Seinen polizeilichen Außendienst begann er 2009 in Obervellach und setzte ihn später in Seeboden sowie Spittal an der Drau fort. Nach der E1-Ausbildung arbeitete er 2024 ein Jahr im Bundesministerium für Inneres in Wien. Seit 1. Oktober 2025 war er stellvertretender Bezirkspolizeikommandant in Spittal/Drau.

Für den Polizeiberuf nennt Michelitsch die Verbindung von Abwechslung, Verantwortung und täglichem Kontakt mit Menschen sowie Entwicklungsmöglichkeiten in Spezialbereichen und den Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung. In seiner neuen Führungsfunktion setzt er auf Authentizität, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitige Unterstützung im Team. Er orientiert sich dabei am Grundsatz „Führen durch Vorbild“.

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