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14 Legionellen-Fälle in Linz innerhalb von zwei WochenBild mit KI erstellt

In Linz wurden binnen zwei Wochen 14 Legionellen-Fälle registriert. Sechs Menschen werden im Kepler Universitätsklinikum teils intensivmedizinisch behandelt.

Innerhalb von zwei Wochen sind in Linz 14 Erkrankungen durch Legionellen registriert worden. Die Infektion ist in Österreich meldepflichtig.

Im Kepler Universitätsklinikum befinden sich sechs Menschen mit einer Legionellen-Infektion in Behandlung. Einige von ihnen benötigen intensivmedizinische Betreuung. Zwei Touristen sind ebenfalls erkrankt, zudem wurden Erkrankungen auch aus anderen Spitälern bestätigt.

Land und AGES prüfen mögliche Zusammenhänge

Das Land Oberösterreich untersucht die Erreger gemeinsam mit der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, kurz AGES. Dabei wird geprüft, ob bei den Erkrankten derselbe Bakterienstamm vorliegt und wo die Ansteckungen erfolgt sein könnten. Derzeit ist kein gemeinsamer Ursprung erkennbar, auch ein räumlicher Zusammenhang zwischen den Betroffenen besteht nicht. Bei den Abklärungen wird unterschieden, ob eine Infektion im Ausland oder in Österreich erworben wurde. Besteht der Verdacht auf eine Ansteckung im Inland, zählen auch Warmwasseranlagen zu den möglichen Prüfbereichen.

Legionellen können sich in warmem, länger stehendem Wasser vermehren. Günstige Bedingungen finden sie etwa in Wasserleitungen, Boilern und selten verwendeten Rohrsystemen bei Temperaturen von rund 25 bis 45 Grad Celsius, die derzeitige Hitzewelle begünstigt diese Bedingungen. Eine Infektion entsteht nicht durch das Trinken von Wasser, sondern durch das Einatmen fein zerstäubter Wassertröpfchen, etwa beim Duschen, in Whirlpools, über Luftbefeuchter oder bestimmte Klimaanlagen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt.

Medizinisch wird zwischen Pontiac-Fieber und Legionärskrankheit unterschieden. Pontiac-Fieber verläuft meist milder und mit grippeähnlichen Beschwerden, während die Legionärskrankheit eine schwere Form der Lungenentzündung sein kann. Erste Symptome können zwei bis zehn Tage nach der Infektion auftreten. Dazu zählen Kopf- und Gliederschmerzen, Husten oder Magen-Darm-Beschwerden, später auch hohes Fieber mit Schüttelfrost, Atemnot und Herz-Kreislauf-Probleme. Schwere Verläufe können eine intensivmedizinische Behandlung und Unterstützung bei der Beatmung erfordern. Besonders gefährdet sind ältere Menschen sowie Personen mit Grunderkrankungen oder geschwächtem Immunsystem. Bestätigte Fälle werden an die Gesundheitsbehörden gemeldet, die mögliche Verbindungen und Infektionsquellen untersuchen.

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