ARBÖ fordert spürbare Spritpreisbremse mit Margenbegrenzung
Bild mit KI erstellt Ein vom ARBÖ gefordertes Paket soll die Preise laut Verband um rund zehn Cent pro Liter senken.
Der ARBÖ kritisiert die Ankündigung der Bundesregierung, die Spritpreisbremse bis Ende September 2026 nur mit einer Senkung der Mineralölsteuer um 1,9 Cent pro Liter fortzuführen. Peter Rezar, Präsident der ARBÖ-Bundesorganisation, hält den Betrag für Autofahrer für kaum spürbar.
Im Vergleich zu Juli 2025 wurde Diesel um 19,3 Prozent und Eurosuper um 15,1 Prozent teurer, wie die Österreichische Energieagentur im aktuellen Energiepreisindex analysiert hat. Rezar sieht darin einen Bedarf an Teuerungsausgleich für Autofahrer, besonders Berufspendler, sowie für Wirtschaft und Landwirtschaft.
Der ARBÖ fordert eine spürbare Spritpreisbremse mit einer Senkung der Mineralölsteuer, einer Margenbegrenzung und der Garantie, dass fallende Großhandelspreise weitergegeben werden müssen. Ein solches Paket würde laut Rezar eine Preisreduktion von rund zehn Cent pro Liter bringen.
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