Bahnhof Völs: Modernisierung bis Ende 2029 gestartet

Die Modernisierung des Bahnhofs Völs hat begonnen. Der Bahnhof bleibt während der Bauzeit zugänglich, die Fertigstellung ist für Ende 2029 geplant.
Mit dem Spatenstich von Mobilitätslandesrat René Zumtobel, Bürgermeister Peter Lobenwein und ÖBB-Infra-Regionalleiter Manuel Kieninger hat die Modernisierung des Bahnhofs Völs begonnen. Bis Ende 2029 werden die Anlagen umfassend erneuert und an die Anforderungen des Personen- und Güterverkehrs angepasst. Geplant sind ein barrierefreier Zugang, der Ausbau von Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen sowie die Anbindung an ein neues elektronisches Stellwerk.
Die Bauarbeiten erfolgen überwiegend bei laufendem Bahnverkehr. Der Bahnhof Völs bleibt während der gesamten Bauzeit in Betrieb und zugänglich. Mit Fahrplanwechseln kommt es zu Anpassungen beim Angebot, die Wegeleitung ändert sich je nach Bauphase. Einige Arbeiten werden in den Nachtstunden durchgeführt. Ein abgestimmtes Baukonzept soll Einschränkungen für Anrainerinnen und Anrainer sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer möglichst gering halten.
Neue Bahnsteige und barrierefreie Zugänge entstehen
Die bestehenden Bahnsteiganlagen werden vollständig erneuert. Ein neuer direkt vom Hauptgebäude erreichbarer Bahnsteig und ein neuer Mittelbahnsteig werden jeweils 220 Meter lang. Dadurch sollen längere Regionalzüge eingesetzt und zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Eine neue Personenunterführung und drei Aufzüge ermöglichen den barrierefreien Zugang. Die Wege zwischen Bahn, Bus, künftiger Regionalbahn, Fahrrad und Individualverkehr sollen übersichtlicher und komfortabler werden.
Die ÖBB erneuern Gleise, Weichen, Oberleitungsanlagen sowie Telematik- und Sicherungstechnik. Zusätzlich entsteht ein neues Technikgebäude. Das historische Bahnhofsgebäude bleibt erhalten. Ein später errichteter Zubau wird rückgebaut.
Kranebitterstraße erhält zwei Fahrspuren und Gehweg
Parallel zum Bahnhofsumbau wird das Umfeld neu gestaltet. Der Vorplatz wird neu geordnet. Die Straßenunterführung in der Kranebitterstraße wird erneuert und verbreitert. Künftig stehen dort zwei Fahrspuren für den Straßenverkehr und ein eigener Gehweg zur Verfügung. Die Maßnahme soll die Verbindung zwischen den Ortsteilen verbessern und die Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger erhöhen. Das Investitionsvolumen beträgt 96 Millionen Euro. Ein Großteil davon entfällt auf die Erneuerung der bestehenden Eisenbahninfrastruktur, insbesondere auf Gleis-, Weichen- und Sicherungsanlagen.
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