Blackout-Pläne für alle Gemeinden im Bezirk Zwettl fertiggestellt
Bild mit KI erstellt Die Blackout-Pläne für alle Gemeinden im Bezirk Zwettl sind fertig. Gemeinden, Behörden und Einsatzorganisationen wirkten am Projekt mit.
Die Blackout-Pläne für alle Gemeinden im Bezirk Zwettl sind fertiggestellt. Koordiniert wurde das Projekt von der Bezirkshauptmannschaft Zwettl.
Unter der Führung von Bezirkshauptmann Markus Peham arbeiteten Gemeinden, Behörden, Einsatzorganisationen und Betreiber kritischer Infrastruktur zusammen.
Der Zwettler Bürgermeister Franz Mold erklärte, die Hochwasser 2002 und 2024 sowie der Raureif 2014 hätten massive Schäden an Stromleitungen verursacht und zu tagelangen Stromausfällen geführt. Bezirksfeuerwehrkommandant Ewald Edelmaier sagte, die gemeinsame Vorbereitung habe sich beim Hochwasser 2024 bewährt. Behörden und Einsatzkräfte hätten ihre Abläufe gekannt, wodurch im Ernstfall schneller und effizienter gehandelt werden konnte.
Grundlage für das Projekt war ein vom Land Niederösterreich und dem Niederösterreichischen Zivilschutzverband erarbeiteter Leitfaden. Er diente den Gemeinden im Bezirk Zwettl als einheitliche und praxisnahe Vorlage für ihre Planungen und berücksichtigte wesentliche Maßnahmen und Abläufe systematisch.
Versorgungseinrichtungen wurden in die Planung eingebunden
Neben Gemeinden und Behörden waren Einsatzorganisationen sowie Betreiber kritischer Infrastruktur eingebunden. Dazu zählen Kliniken sowie Pflege- und Betreuungszentren, die bei einem länger andauernden Stromausfall für Versorgung und Betreuung eine zentrale Rolle einnehmen.
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung war die Katastrophenschutzübung „TEMPESTAS“ im Mai 2024. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse flossen unmittelbar in die Planungen ein und trugen zur Qualität der Vorsorgemaßnahmen bei.
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