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Collierraub im MAK: Metalldetektor für BesucherBild mit KI erstellt

Nach dem Raub eines Diamantencolliers müssen Besucher der Ausstellung „Glanzstücke“ einen Metalldetektor passieren und Taschen abgeben.

Nach dem Raub eines Diamantencolliers ist die Ausstellung „Glanzstücke“ im Wiener MAK wieder für das Publikum offen. Der Zutritt führt über einen Metalldetektor, Taschen und Rucksäcke sollen an der Garderobe abgegeben werden.

Im Museum sind zehn Sicherheitsmitarbeiter im Einsatz. Außerdem wurde die Videoüberwachung erweitert.

Polizei fahndet nach zwei Männern

Am 27. August gegen 14 Uhr betraten zwei Männer das MAK als Besucher. Einer von ihnen führte nach Polizeiangaben eine vermutlich echte Faustfeuerwaffe sichtbar bei sich. Eingesetzt wurde sie nicht.

Der zweite Mann schlug mit einem Hammer die Vitrine ein und nahm das Diamantencollier der Königin Nazli von Ägypten an sich. Beide gingen anschließend zu Fuß in Richtung Stadtpark davon. Bei der Tat wurde niemand verletzt.

Das gestohlene Stück wurde 1939 von Van Cleef & Arpels gefertigt und besteht aus Platin sowie 673 Diamanten mit einem Gesamtgewicht von 200 Karat. Es war Teil der seit Juni gezeigten Ausstellung „Glanzstücke“ mit rund 500 Exponaten, darunter mehr als 300 von Van Cleef & Arpels und über 200 aus der MAK-Sammlung.

Das Landeskriminalamt Wien ermittelt wegen räuberischen Diebstahls. Nach den beiden Männern läuft eine nationale und internationale Fahndung. Die Ermittler sichern Spuren, prüfen Aufnahmen aus dem Museum und der Umgebung und befragen Zeugen.

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