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Baustelle eines mehrstöckigen Betongebäudes mit Kränen unter blauem HimmelBild mit KI erstellt

Die Eigentumsquote in Österreich ist auf 47,3 Prozent gesunken. Gleichzeitig nehmen die durchschnittliche Wohnfläche und die Zahl der Einpersonenhaushalte zu.

Die Eigentumsquote in Österreich ist auf 47,3 Prozent gesunken. Damit lebt weniger als die Hälfte der Bevölkerung im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung. Im Jahr 2005 wohnte noch mehr als jeder Zweite im Eigentum. Das zeigt eine Analyse der Wiener Städtischen auf Basis von Daten der Statistik Austria.

Laut Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung, bleibt Wohneigentum für viele Menschen ein wichtiges Ziel. Hohe Immobilienpreise und Finanzierungskosten hätten den Weg dorthin jedoch schwieriger gemacht.

Burgenland mit höchster Eigentumsquote

Wie hoch der Anteil an Wohneigentum ist, hängt stark vom Wohnort ab. Mit 66,5 Prozent weist das Burgenland die höchste Eigentumsquote auf. Dahinter folgen Niederösterreich mit 61,4 Prozent, die Steiermark mit 55,7 Prozent und Vorarlberg mit 55,5 Prozent.

In Wien liegt der Anteil mit 19,3 Prozent am niedrigsten. Den stärksten Rückgang verzeichnete Kärnten. Dort sank die Eigentumsquote gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozentpunkte auf 53,1 Prozent. In Niederösterreich ging sie um 1,6 Prozentpunkte zurück, im Burgenland um 0,9 Prozentpunkte. Zuwächse gab es hingegen in Vorarlberg mit 0,3 und in Tirol mit 0,8 Prozentpunkten.

Durchschnittliche Wohnfläche nimmt zu

Trotz der sinkenden Eigentumsquote wächst die durchschnittliche Wohnfläche weiter. Österreichweit stehen einem Haushalt im Schnitt 102,2 Quadratmeter zur Verfügung. Das sind knapp sechs Quadratmeter mehr als vor 20 Jahren.

Auch bei der Wohnfläche liegt das Burgenland an erster Stelle. Dort beträgt sie durchschnittlich 124,9 Quadratmeter. Niederösterreich folgt mit 119,1 Quadratmetern, Oberösterreich mit 112,4 Quadratmetern. In Wien fällt die durchschnittliche Wohnfläche mit 75,4 Quadratmetern am kleinsten aus.

Anteil der Einpersonenhaushalte steigt

Immer mehr Menschen in Österreich leben allein. Im Jahr 2025 waren 39,1 Prozent aller Haushalte Einpersonenhaushalte. Damit wurde ein neuer Höchststand erreicht.

Besonders hoch ist der Anteil in Wien, wo 45,5 Prozent der Haushalte aus nur einer Person bestehen. Dahinter folgen Kärnten, die Steiermark und Tirol. Den niedrigsten Anteil verzeichnet das Burgenland mit 34,5 Prozent.

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