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Umgekippter Glasbecher mit Wasserlache auf Holztisch neben Topfpflanze in Wohnzimmer mit Sofa im HintergrundBild mit KI erstellt

Mehr als 1.500 Wahrnehmungsmeldungen gingen nach dem Erdbeben bei Hall in Tirol bei GeoSphere Austria ein.

Am Samstag um 6.42 Uhr registrierte GeoSphere Austria nahe Hall in Tirol ein Erdbeben. Der Herd lag in acht Kilometern Tiefe, die Magnitude betrug 3,5 und die gefühlte Intensität lag bei 5 von 12.

Aus Hall, dem Großraum Innsbruck und benachbarten Gemeinden gingen mehr als 1.500 Wahrnehmungsmeldungen ein. Zahlreiche Menschen wurden durch die Erschütterung aus dem Schlaf geweckt.

Aktive Bruchzonen prägen den Raum Innsbruck und Hall

Im Raum Innsbruck und Hall treffen drei aktive Bruchlinien aufeinander, an denen Erdbeben entstehen. Beben dieser Stärke kommen in Tirol mehrmals jährlich vor.

Das letzte große Erdbeben bei Hall ereignete sich 1670. Es erreichte die Intensität 8, beschädigte Gebäude in Hall und Innsbruck erheblich, führte zu Bergstürzen und Erdrutschen und forderte neun Todesopfer. Wahrgenommen wurde es damals auch in Italien, Deutschland und der Schweiz.

In Wahrnehmungsmeldungen wurden häufig lautes Grollen, klirrende Gläser sowie rüttelnde Fenster und Möbel beschrieben. Vereinzelt sollen sich auch kleinere Gegenstände bewegt haben.

Einzelne Rückmeldungen betrafen feine Haarrisse im Verputz. Größere Schäden werden bei einer Magnitude von 3,5 nicht erwartet.

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