Erdrutsch staut neuen See im Himalaya auf
Bild mit KI erstellt Ein Erdrutsch hat im Himalaya einen neuen See entstehen lassen, der mit einer Drohne überwacht wird.
Oberhalb eines chinesischen Grenzpostens hat ein Erdrutsch im Himalaya einen neuen See entstehen lassen.
Fachleute überwachen das Wasser mit einer Aufklärungsdrohne. Sollte es Schlamm und Geröll durchbrechen, die es zurückhalten, könnte eine weitere Flut ausgelöst werden.
Rettungskräfte bei Gyirong wurden in Sicherheit gebracht
Am Abend des 29. August wurde der See entdeckt. Zuvor hatte sich am Purepuqiang-Zangbu zeitweise ein anderer See gebildet, der auf natürliche Weise wieder abfloss.
Rettungskräfte am Grenzübergang Gyirong wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Chinesische Rettungskräfte suchen dort hauptsächlich nach möglichen Opfern.
Vor der Flutkatastrophe war der Grenzposten im Südwesten Tibets ein wichtiger Verbindungspunkt mit Nepal für Handel und Tourismus.
Die Sorge vor weiteren Fluten erschwert die Rettungsarbeiten in Nepal und China. Eine Flutwarnung löste am Morgen im Katastrophengebiet in Nepal erneut Unruhe aus.
In Nepal sind mindestens 734 Menschen ums Leben gekommen, 2.498 gelten dort als vermisst. Insgesamt stieg die Zahl der Toten auf 750 und jene der Vermissten auf 3.044.
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