Sturzflut an der Nepal-Tibet-Grenze fordert mindestens 469 Tote
Bild mit KI erstellt Nach der Sturzflut an der Nepal-Tibet-Grenze wurden mindestens 469 Tote geborgen. In Nepal dauern Suche und Rettung an.
An der Grenze zwischen Nepal und Tibet sind nach einer Sturzflut mindestens 469 Menschen ums Leben gekommen. Die Flut traf den nördlichen Distrikt Rasuwa am Mittwoch gegen 8.40 Uhr Ortszeit.
Die National Disaster Risk Reduction and Management Authority verzeichnete in Nepal 977 Vermisste. Für Tibet waren drei Todesopfer bestätigt, 558 Menschen wurden dort vermisst. Während die Bergungsarbeiten rasch vorankamen, veränderte sich die Zahl der Vermissten deutlich.
Die Behördenbilanz umfasst mindestens 1.545 Verletzte und Gerettete. Nepal Police entsandte 8.380 Polizeikräfte in das Katastrophengebiet.
Flutwelle beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen
Entlang des Trishuli-Flusses begrub das Wasser Gebäude und beschädigte Brücken sowie Straßen. Die Verwüstungen reichten in Nepal mindestens 62 Meilen flussabwärts vom Grenzgebiet.
Als möglicher Auslöser gilt ein Erdrutsch rund 12 Meilen nordöstlich des Grenzpostens Rasuwagadhi. Am selben Tag wurde in Nepal ein Erdrutsch der Stärke 5,2 registriert.
Die Regierung Nepals nahm am Donnerstag einen Emergency Control Room in Betrieb. Er soll Such- und Rettungsarbeiten, die Prüfung von Informationen und konsularische Hilfe für ausländische Staatsangehörige unterstützen, die betroffen, vermisst oder anderweitig mit der Flut verbunden sind. US-Präsident Donald Trump nannte die Katastrophe ein schreckliches Ereignis, erklärte den Kontakt mit Nepals Führung und bot Unterstützung an.
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