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Nächtliche Ansicht einer Gefängnismauer mit Stacheldraht, Wachturm und Straßenbeleuchtung.Mit KI erstellt

Nach zwei mutmaßlichen Vergiftungsversuchen wird ein 31-jähriger Ex-Cobra-Beamter in der Justizanstalt Graz-Jakomini streng bewacht.

In der Justizanstalt Graz-Jakomini soll ein früherer Zellengenosse im Februar zwei Vergiftungsversuche gegen einen 31-jährigen Ex-Cobra-Beamten unternommen haben. Der Häftling wird inzwischen streng bewacht und mit Insassen untergebracht, die als weniger gefährlich gelten.

Beim ersten mutmaßlichen Angriff soll der Zellengenosse pulverisierte Medikamente in das Wasserglas des 31-Jährigen gegeben haben, während dieser im Bad war. Der Mann klagte danach über starke Magenbeschwerden, musste mehrfach erbrechen und verlor das Bewusstsein.

Einen weiteren Versuch soll der Ex-Polizist erkannt haben. Er übergab das Gefäß der Anstaltsleitung, die eine toxikologische Untersuchung veranlasste. Gegen den früheren Zellengenossen soll ein Gerichtsverfahren geführt werden.

Der 31-Jährige sitzt seit Jänner 2026 wegen des Verdachts in Untersuchungshaft, seine 34-jährige Geliebte Johanna G. getötet und ihre Leiche in einem Wald vergraben zu haben. Ihm wird auch vorgeworfen, die Frau erwürgt zu haben. Er bestreitet einen Mord und spricht von einem tödlichen Unfall bei einvernehmlichen Sexualpraktiken. Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter, weitere Gutachten sollen den Todeshergang klären. Ein Mordprozess ist für den Herbst vorgesehen, bei einer Verurteilung droht lebenslange Freiheitsstrafe. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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