Grand Canyon: Sturzflut fordert einen Toten, 15 vermisst
Bild mit KI erstellt Ein Toter nach Sturzflut im Grand Canyon dürfte ein 46-jähriger Mann sein. 15 Menschen werden vermisst, 62 wurden evakuiert.
Nach der Sturzflut im Grand Canyon gibt es ein Todesopfer. Bei dem Toten dürfte es sich um einen 46-jährigen Mann handeln. 15 Menschen werden vermisst.
Am 29. August begann die Flut gegen 14.30 Uhr im Bright Angel Canyon nahe Phantom Ranch. Bis zum Morgen des folgenden Tages waren 62 Menschen aus Phantom Ranch und dem unteren Abschnitt des North Kaibab Trail in Sicherheit gebracht worden. Weitere Evakuierungen aus dem Cottonwood Campground und von Phantom Ranch waren vorgesehen.
Der National Park Service stimmt die Evakuierungen mit dem Arizona Department of Public Safety ab. Die aus dem Canyon Gebrachten kommen zur Maswik Lodge Cafeteria am South Rim, wo das Amerikanische Rote Kreuz Unterstützung organisiert.
Sturzflut zerstört Brücken und schließt Wege
Fast alle Fußgängerbrücken über den Bright Angel Creek wurden durch die Sturzflut zerstört. Der National Park Service prüft Schäden an Wegen, Brücken, Versorgungsleitungen, Gebäuden und weiterer Infrastruktur. Auch die einzige Wasserleitung des Nationalparks wurde beschädigt.
Phantom Ranch, der Bright Angel Campground, die Canteen und die Hütten von Phantom Ranch bleiben ebenso geschlossen wie der gesamte North Kaibab Trail. Auch Black Bridge und Silver Bridge über den Colorado River sind nicht zugänglich. Für diese Bereiche gibt es keinen Termin für eine Wiedereröffnung.
Wegen Metallteilen und Trümmern im Colorado River ist der Fluss für den Verkehr gesperrt. Gruppen, die bereits im Canyon auf dem Fluss unterwegs sind, erhalten Anweisungen von Rangern. Für bevorstehende Flussfahrten sollen sich Besucher an ihren Veranstalter oder an NPS River Permits wenden.
Weitere Gewitter und starke Regenfälle können neue Sturzfluten, Muren, Steinschlag sowie veränderte Bedingungen auf Wegen und am Fluss auslösen.
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