In Österreich decken erneuerbare Quellen im Juli 83 Prozent des Verbrauchs

Österreich wurde im Juli mit einem Import-Saldo von 751 GWh erneut zum Stromimporteur.
Die erneuerbare Stromproduktion lag im Juli 2026 in Österreich um ein Viertel unter dem Vorjahreswert. Der Stromverbrauch betrug 5.078 GWh, rund 83 Prozent davon wurden aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Im Vorjahres-Juli war der Verbrauch von 5.024 GWh zur Gänze aus erneuerbaren Quellen gedeckt worden.
Die Wasserkraft ging gegenüber dem Vorjahres-Juli um 46 Prozent zurück. Ihr Anteil an der erneuerbaren Erzeugung sank von knapp 70 Prozent im Juli 2025 auf rund 50 Prozent im Juli 2026.
PV-Produktion stieg um mehr als 54 Prozent
Die Einspeisung aus Windenergie lag um 6,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die PV-Produktion stieg dagegen um mehr als 54 Prozent. Ihr Anteil an der erneuerbaren Stromerzeugung erhöhte sich von rund 13 Prozent auf knapp 28 Prozent.
Im grenzüberschreitenden Stromhandel wurde Österreich im Juli erneut zum Importeur. Der Import-Saldo betrug 751 GWh, bilanziell exportierte Österreich nur an vier Tagen. Im Juli 2025 waren es 22 Exporttage.
Im Zuge des Engpassmanagements fielen im Juli 2026 Redispatch-Kosten von 9,3 Millionen Euro an. Eingriffe waren an 19 Tagen notwendig.
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