Kontron in Linz plant Abbau von 500 Stellen
Bild mit KI erstellt Bei Kontron sind im GreenTec-Programm bereits 424 von geplanten 500 Stellen abgebaut. Der Halbjahresumsatz stieg auf 737,1 Millionen Euro.
Der Linzer Technologiekonzern Kontron verbuchte im ersten Halbjahr einen bereinigten Umsatz von 737,1 Millionen Euro. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ergibt das ein Plus von 1,1 Prozent.
Der Gewinn belief sich auf 34,9 Millionen Euro, nachdem er ein Jahr zuvor 88,9 Millionen Euro betragen hatte. Sonderkosten aus dem laufenden Restrukturierungsprogramm im Bereich GreenTec belasteten das Ergebnis.
GreenTec-Programm soll im dritten Quartal enden
Für GreenTec ist der Abbau von 500 Arbeitsplätzen vorgesehen. 424 Stellen sind bereits weggefallen, mit dem Abschluss des Programms rechnet Kontron im dritten Quartal.
Das Unternehmen erwartet durch das Programm jährliche Einsparungen von 30 Millionen Euro. Ab dem Geschäftsjahr 2027 soll sich der volle Effekt zeigen.
Kontron hält an Umsatzprognose für 2026 fest
Das bereinigte EBITDA, der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, erreichte 100,8 Millionen Euro nach 90,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Für 2026 hält der Vorstand an der Erwartung von 1,607 Milliarden Euro Umsatz fest. Unter Einbeziehung der verkauften Geschäftsbereiche entspricht dies einem organischen Wachstum von 8 Prozent. Ohne die Kosten des Stellenabbaus kalkuliert der Vorstand mit einem bereinigten EBITDA von 225 Millionen Euro.
Die Ennoconn Corporation aus Taiwan ist Kontrons größter Aktionär. Nach dem Überschreiten der 30-Prozent-Schwelle im Juni legte Ennoconn ein Pflichtangebot vor. Nach Ablauf der Annahmefrist waren dem Unternehmen rund 19,5 Prozent der Kontron-Aktien angedient worden, eine Mehrheit erreichte Ennoconn nicht. Das Kontron-Management hatte zuvor von einer Annahme abgeraten.
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