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Niederösterreich zahlt 2027 mehr für Christophorus 9 in WienBild mit KI erstellt

Wien und Niederösterreich stellen die Finanzierung des Rettungshubschraubers neu auf. Ab 2028 sollen die Kosten nach tatsächlich geflogenen Minuten verrechnet werden.

Die Finanzierung des Wiener Rettungshubschraubers soll ab 2028 neu geregelt werden. Wien und Niederösterreich wollen die Einsätze künftig nicht mehr pauschal zur Hälfte bezahlen, sondern anhand der tatsächlich geflogenen Minuten abrechnen.

Bislang tragen beide Bundesländer jeweils 50 Prozent der Kosten. Evaluierungen haben jedoch gezeigt, dass durchschnittlich rund 80 Prozent der Einsätze in Niederösterreich stattfinden und nur etwa 20 Prozent in Wien. Deshalb soll die bisherige Aufteilung angepasst werden.

Niederösterreich zahlt 2027 mehr

Bereits für 2027 ist eine Übergangslösung vorgesehen. Niederösterreich soll laut Landesrat Anton Kasser zusätzlich 500.000 Euro zur Finanzierung beitragen.

Ab 2028 ist dann eine Abrechnung nach Flugminuten geplant. Grundlage dafür soll eine Vereinbarung zwischen den beiden Bundesländern sein. Damit würden die Kosten künftig entsprechend der tatsächlichen Nutzung des Rettungshubschraubers verteilt.

Niederösterreichs Landesrätin Eva Prischl verwies darauf, dass rund 80 Prozent der Einsätze für Niederösterreich geflogen werden. Die neue Regelung solle die Finanzierung fairer gestalten und gleichzeitig die Flugrettung langfristig absichern.

Christophorus 9 für Wien und Niederösterreich im Einsatz

Der in Wien stationierte Rettungshubschrauber Christophorus 9 fliegt seit Jahren Einsätze für beide Bundesländer. Der Hubschrauber sowie der Pilot werden vom ÖAMTC zur Verfügung gestellt.

Die Flugretter kommen von der Wiener Berufsrettung. Die Notärztinnen und Notärzte werden gemeinsam von der Wiener Berufsrettung und dem Wiener Gesundheitsverbund gestellt.

Für Niederösterreich spielt die Flugrettung auch im Zusammenhang mit dem Gesundheitsplan 2040+ eine wichtige Rolle. Die Landesregierung sieht sie als zentralen Bestandteil der Versorgung bei Notfällen.

Auch Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker bezeichnete die neue Vereinbarung als langfristige Lösung. Die Zusammenarbeit zwischen Wien, Niederösterreich und den beteiligten Organisationen soll damit auf neuer finanzieller Grundlage fortgeführt werden.

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