Rote Gewitterwarnung gilt in acht Bundesländern
Bild mit KI erstellt Für Teile von acht Bundesländern galt um 16.15 Uhr die rote Gewitterwarnung. Örtlich drohten Starkregen, Hagel und Sturmböen.
Am Donnerstagnachmittag, 20. August 2026, zogen mehrere kräftige Gewitter über Österreich. Um 16.15 Uhr galt für Teile von acht Bundesländern die rote Gewitterwarnung. Tirol war mit Ausnahme von Osttirol zu diesem Zeitpunkt noch nicht betroffen, ebenso das Burgenland.
Kurz vor 15 Uhr erreichte eine besonders starke Gewitterzelle Wien und verlagerte sich anschließend nach Osten. Die Unwetterzentrale stufte sie zeitweise mit der höchsten Warnstufe Violett ein. Weitere kräftige Zellen lagen unter anderem über dem Murtal und dem Wiener Becken.
Örtlich waren Starkregen, Hagel mit bis zu drei Zentimetern Durchmesser und Sturmböen möglich. Durch große Regenmengen innerhalb kurzer Zeit bestand zudem die Gefahr kleinräumiger Überflutungen.
Tausende Blitze über mehreren Bundesländern
Bis 16 Uhr wurden in Niederösterreich mehr als 3.900 Blitze registriert. In Oberösterreich und der Steiermark waren es jeweils mehr als 2.700. Tirol kam auf 1.960 Blitzentladungen, Kärnten auf 1.612, Salzburg auf 1.468, Vorarlberg auf 1.114 und Wien auf 659.
Die höchste Niederschlagsmenge wurde mit 27,2 Litern in Hermagor gemessen. In Lienz erreichte die stärkste Windböe 95 km/h.
Auch am Freitag drohen weitere Gewitter
Für Freitag werden erneut Regen und gewittrige Schauer erwartet. Nach einer vorübergehenden Beruhigung am Vormittag soll die Gewittergefahr im weiteren Tagesverlauf wieder zunehmen. Regional sind neuerlich Unwetter möglich, gegen Abend können auch abseits von Gewittern kräftige Böen aus Westen auftreten.
Bei Starkregen können kleinere Bäche rasch anschwellen sowie Straßen, Unterführungen oder Keller überflutet werden. Zudem sind Aquaplaning, schlechte Sicht, Hagel und Schäden durch umstürzende Bäume oder abgebrochene Äste möglich.
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